Neues Gesetz regelt Verfolgung der Täter vom 7. Oktober

Von Israelnetz

Die Knesset hat am Montag mit 93 von 120 Stimmen ein Gesetz zur Verfolgung der Täter vom 7. Oktober verabschiedet. Es gab keine Gegenstimmen. Der israelische Justizminister Jariv Levi schrieb auf Instagram von der „moralischen Pflicht, die Täter des Massakers vor Gericht zu stellen“. Terroristen, die nach diesem Gesetz verurteilt werden, können mit lebenslänglich oder dem Tod bestraft werden. Sie sind von sogenannten „Geiseldeals“ und künftigen Freilassungsabkommen ausgenommen. Die Prozesse sollen öffentlich in Jerusalem geführt werden. (mw)

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10 Kommentare

  1. Das Gesetz ist ein gutes Gesetz, nur sind das Hauptproblem die Täter, die zu Recht auf der Abschussliste stehen, oder die Mittäter und Unterstützer weltweit?

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  2. Ja, meine volle Unterstützung für dieses Gesetz. Das ist ein „minimaler Ansatz“ von einem Stück Gerechtigkeit.
    Die Gräuel, die diese bestialischen Monster begangen haben, können in diesem Leben wohl eher nicht der „vollen Gerechtigkeit“ zugeführt werden.
    Wie so oft, gut gemacht, an die Abgeordneten der israelischen Knesset. Wenigstens ihr übernehmt Verantwortung und schafft Voraussetzungen für Klarheit, während sich Europa „schlaftrunken“ und realitätsfern präsentiert.

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  3. Bezeichnend ist, es ging OHNE Gegenstimmen durch. Konsenz auf der ganzen Linie. Alle vordern Bestrafung, Genugduung, Gerechtigkeit. Wenns richtig hart wird, steht man zusammen.

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  4. Mir stellt sich nur die Frage, wie wird bestimmt ob einer der festgenommenen wurde auch wirklich beim Massaker dabei war/mitgewirkt hat oder ob einem das nur vorgeworfen wird weil diese Person ein Palästinenser ist.

    Aber auch sonst bin ich gegen die Todesstrafe.

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    1. Ich bin auch gegen Todesstrafe. Aber eine Hamas-Bestie und Unterstützer in Gaza sollten nie mehr unter freiem Himmel leben.Unsere Bibas Babys wurden zerstückelt, wer weiß, ob die Mutter vor Ermordung zusehen musste?

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    2. @Blub: Dein letzter Satz ist die erste sachliche Aussage, die ich von Dir lese. Sehr gut gemacht – weiter so !

      Und noch ein Vorschlag: Wie wäre es, wenn Du dich mit der Hingabe, mit der Du hier immer sämtliche israelische Aktionen kritisierst, beim iranischen Regime für die Abschaffung der Todesstrafe im Iran einsetzt ?
      Das iranische Volk wird es Dir danken ! Denn dort sterben im Gegensatz zu Israel Tausende dadurch.

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  5. Das ist ein wichtiges Gesetz. Ich hoffe, es werden auch die Drahtzieher, Ausbilder und Finanziers im Iran usw. zur Rechenschaft gezogen bzw. zumindest Anklage erhoben und Haftbefehle ausgestellt.

    Des Weiteren hoffe ich, dass es viele DNA-Spuren der Mörder und Vergewaltiger gibt, der (auch weiblichen) Plünderer, von denen vielleicht noch einige in Gaza/der Region leben. Für alle sollten zumindest Haftbefehle ausgestellt werden, falls sie irgendwann einmal meinen, in den USA, Europa, Deutschland oder anderswo Asyl in Anspruch nehmen zu können.

    Bezüglich Todesstrafe bin ich insofern unsicher, dass „solche Leute“ es ja als Privileg betrachten, für ihre Religion sterben zu dürfen. Sie denken ja wirklich, dass sie dann ihre diversen Belohnungen bekommen. Wenn sie ohnehin ihrem Todes- und Märtyrerkult frönen, meine ich, tut man ihnen einen Gefallen mit der Verurteilung zum Tod. Das war bei Herrn Eichmann noch anders.

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  6. Auch ich bin gegen die Todesstrafe – nicht nur, weil ich sie für unmenschlich halte, sondern auch, weil ich sie für zwecklos erachte.
    Wir können die Sinwars und Khameneis so oft töten, wie wir wollen; aber sie werden sich alle in der Hölle neu formieren und ihren Terror gegen Israel fortsetzen.

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