Chuck Norris: „Ein starker Premierminister bedeutet ein starkes Israel“

Chuck Norris war ein Freund Israels. Besonders ein Politiker hatte es dem nun verstorbenen amerikanischen Action-Schauspieler angetan.
Von Israelnetz

Der am Freitag verstorbene Schauspieler Chuck Norris hatte eine besondere Beziehung zu Israel. Viele Male besuchte der US-Amerikaner den jüdischen Staat.

Norris wurde 1972 durch den Film „The Way of the Dragon“ bekannt. Darin trug er einen epischen Kampf gegen Kung-Fu-Superstar Bruce Lee aus.

Der Action-Schauspieler und Kampfsport-Champion zeichnete sich aber auch durch Humor aus. Erst am 10. März hatte er seinen 86. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass veröffentlichte er ein Video, in dem er boxte. Dazu schrieb er: „Es geht nichts über etwas Spaß an einem sonnigen Tag, damit man sich jung fühlt.“

„Wählt Netanjahu!“

Im Februar 2013 rief Norris in einem Video die Israelis dazu auf, bei den Knessetwahlen für den Likud und damit für Benjamin Netanjahu zu stimmen: „Ihr denkt, ich bin ein zäher Typ, aber in einer rauen Gegend wie dem Nahen Osten hat Israel seinen eigenen zähen Typen. Sein Name ist Bibi Netanjahu“, proklamierte Norris und ergänzte: „Wählt Netanjahu, denn ein starker Premierminister bedeutet ein starkes Israel.“ Eine weitere Wahlempfehlung für den heutigen Regierungschef kam von einem gewissen Donald Trump – der US-Präsident war seinerzeit noch nicht politisch aktiv.

Bei einer Begegnung mit Netanjahu 2015 sagte Norris laut der Nachrichtenseite „Algemeiner“: „Ich habe drei Filme in Israel gedreht – von denen ‚Delta Force‘ mein Favorit ist – und ich habe bei meinen Aufenthalten dort viele Freundschaften geschlossen. Ihr habt ein unglaubliches Land, und wir wollen es in diesem Zustand bewahren.“

Einsatz für Geiseln

Am 1. November 2023 veröffentlichte Norris einen Appell auf Facebook mit einem Bild von Ariel Bibas: „Am 7. Oktober wurde der vierjährige Ariel von seiner Familie gestohlen, als Hamas-Terroristen in Israel einfielen. Ariel ist eine von 229 Geiseln, die seit über drei Wochen unter unbekannten Bedingungen in Gaza gefangen gehalten werden. Er sollte zu Hause bei seiner Familie sein. Lasst Ariel jetzt frei!“

Netanjahu würdigte den Verstorbenen auf X: „Sara und ich sind zutiefst betrübt über die Nachricht vom Tod von Chuck Norris, einem großen Freund Israels und einem engen persönlichen Freund. Chuck brachte Millionen Menschen in aller Welt Kampfsport und die Wärme seines Charakters. Möge die Erinnerung an ihn zum Segen sein.“

Die israelfreundliche Organisation „Stand With Us“ schrieb über Norris: „Er betete an der Klagemauer, ging durch die Straßen Israels und sprach immer mit Wärme über den jüdischen Staat und sein Volk.“ (eh)

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9 Kommentare

  1. Wie krass ist das denn?!

    Ich hätte nie gedacht, dass er sogar bis ins hohe Alter ein so großer Freund Israels war. Respekt! (Ich selbst war nie ein Fan von ihm, da ich solche Filme nicht mag, aber meine Eltern, ebenfalls in hohem Alter, kennen und lieben alle seine Filme.)

    An Israelnetz. Sie schreiben: „Der am Freitag Jahren verstorbene Schauspieler Chuck Norris hatte eine besondere Beziehung zu Israel.“

    Müsste es nicht noch „im Alter von 86 Jahren“ oder so ähnlich heißen? 😉

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  2. Ich war auch ein Fan von Chuck Norris, habe seine Filme sehr gerne gesehen. Seine Aussage: „…denn ein starker Premierminister bedeutet ein starkes Israel“ – ist falsch. Nur eine ehrfürchtige Beziehung zu dem Gott Israels – macht Israel stark. Der König Josaphat ist dafür ein sehr gutes Beispiel, König David natürlich auch. Lieber Gruß Martin

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    1. @Untertan
      Nein, „ein starker Premierminister bedeutet ein starkes Israel“, ein wunderbarer Satz von einem wunderbaren Schauspieler, sagt meine Ehefrau und sie hat immer Recht.

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  3. Für Chuck, in memoriam:

    Jesus, Petrus und Chuck Norris sitzen in einem Bötchen auf dem See Genezareth und angeln.
    Jesus wird es zu langweilig weil nix beißt, und er rennt übers Wasser ans Ufer, legt sich unter einem Baum und knabbert an einem Grashalm.
    Etwas später wird es auch Chuck Norris zu langweilig, er rennt auch ans Ufer, setzt sich zu Jesus und nimmt sich ebenfalls einen Grashalm.
    Petrus im Boot denkt sich, was die können, das kann ich auch, rennt los – und säuft ab. Mühsam schwimmt er ans Ufer…
    Wieder zu Atem gekommen faucht er Jesus an: Wieso hast du Chuck verraten, wo die Steine liegen und mir nicht?
    Daraufhin Chuck Norris: Welche Steine?

    Die Gläubigen mögen mir verzeihen und Chuck Norris in Frieden ruhen, wo auch immer er jetzt ist.

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    1. @Agnes
      Ich glaube,das ist hier nicht so der richtige Ort für solche Witze. Es gibt Menschen hier,die können nicht drüber lachen( mich eingeschlossen). Nicht übel nehmen.

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