JERUSALEM (inn) – Das deutsche und israelische Heer haben am Freitag erstmals eine formelle Zusammenarbeit vereinbart. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freudig, unterzeichnete am Freitag in Jerusalem ein entsprechendes Abkommen mit dem Kommandeur der israelischen Bodentruppen, Generalmajor Nadav Lotan.
Die israelische Armee bezeichnete das Abkommen als „großen Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen Israel und Deutschland“. Zusammen seien beide Seiten bereit, „gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen und die militärische Zusammenarbeit für die Zukunft zu vertiefen“.
Ein Sprecher des deutschen Heeres teilte gegenüber Israelnetz mit, bei der Vereinbarung gehe es im Kern um vier Handlungsfelder: Ausbildung und Übungen, gemeinsame Fähigkeitsentwicklung, Austausch von Einsatzgrundsätzen sowie gegenseitige Austauschprogramme, insbesondere für junge Offiziere sowie Offizieranwärter. „Diese Kooperationsvereinbarung konkretisiert das Versprechen, für das Existenzrecht und die Sicherheit Israels einzutreten.“ (df)
3 Antworten
Das wär mal was!
Wenn die Bundeswehr auch nur ansatzweise die Fähigkeiten der Zahal hätte ,würde ich mich wieder trauen, sie eine Armee zu nennen.
Zu meiner Zeit war sie das nämlich noch, bevor sie ohne Not so versaubeutelt wurde
SHALOM
Heeresabkomme: von Israel lernen. Generalmajor Nadav, bester Generalmajor von allen, Generalleutnant Freudig, guter Mann.
Austauschprogramme für junge Offiziere und Offiziersanswärter sind eine sehr gute Sache. Ich habe es vielleicht schon einmal geschrieben, mein Bruder hat als damaliger Oberfeldwebel der Reserve eine Ausbildung in Krav Maga gemacht, in Deutschland mit einem israelischen Ausbilder. Er hat erzählt, dass die Jungs zum Schluss perfekt hebräisch schimpfen konnten…