Grüne Partei in Großbritannien debattiert über „Zionismus als Rassismus“

Von Israelnetz

Die „Grüne Partei“ von England und Wales wird bei ihrem Parteitag Ende März über einen Antrag abstimmen, in dem sie sich selbst als „anti-zionistische“ Partei definiert. Die Verfasser unterstützen die Schaffung eines „einzelnen, demokratischen palästinensischen Staates“, was das Ende Israels bedeuten würde, und beklagen die „rassistische Unterjochung der Palästinenser“. Die „Jüdischen Grünen“ jedoch warnen vor dem Antrag, auch die israelische Botschaft in Großbritannien verurteilt ihn scharf: der Antrag erinnere an die „Zionismus ist Rassismus“-Resolution der Vereinten Nationen. (mh)

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7 Antworten

  1. Auf den jüdischen Staat und somit auf Jüdinnen und Juden einzuprügeln, ist billig, gratismutig und müßig und lenkt zudem wunderbar von den wahren Leuten ab, die hassen, hetzen, morden, diskriminieren und ausgrenzen.

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  2. Die Linksgrünwoken Großbritanniens tröten also ins gleiche Horn wie ihre Brüder auf dem Kontinent.
    Da es der gleiche antisemitisch Müll ist, kommentiere ich das nicht weiter, mit Hinweis auf die wohltuende Ausnahme der jüdischen Grünen.
    SHALOM

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  3. Ein einzelner demokratischer palästinensischer Staat, auch so ein Hirngespinst wie die Zwei-Staaten-Lösung.
    Nichts davon word Frieden bringen. Die Palästinenser samt Hamas und PLO sind zu Demokratie auch gar nicht fähig. Haben die Engländer nicht gerade ganz andere Probleme?

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  4. Selbstbestimmung ist kein Rassismus, da das Streben nach einem eigenen Staat (Zionismus) nicht dem Selbstbestimmungsrecht anderer Völker, wie der Palästinenser widerspricht. Der Zionismus selbst ist eine vielfältige Bewegung mit unterschiedlichen Strömungen (sozialistisch, liberal, religiös).

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  5. Tatsächlich kämpfte keine andere Gruppe so vehement gegen Rassismus und Rassentrennung wie Juden und Zionisten.

    In den USA sorgte ein jüdischer Politiker namens „Emmanuel Celler“ mit dem Immigration and Nationality Act of 1965, das die Zuwanderung aus Ländern außerhalb Nord- und Westeuropas erheblich erleichterte, was zu einer Zunahme von Einwanderern aus Asien, Lateinamerika und Afrika führte und die demografische Zusammensetzung der USA nachhaltig veränderte.
    Emmanuel Celler Er war übrigens auch ein Zionist, da er die Anmerkung Israels unterstützte

    Juden in den USA spielten zudem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Rassentrennung und Diskriminierung sowie für das Wahlrecht der afroamerikanischen Bevölkerung, da Juden selbst während des Holocaust Opfer des weißen Rassismus waren.

    In Südafrika leisteten jüdische Aktivisten wie Joe Slovo, Helen Suzman, Lionel „Rusty“ Bernstein und Ruth First ebenfalls einen bedeutenden Widerstand gegen das Apartheidregime und halfen dem ANC, die Rassentrennung in Südafrika zu beenden.

    Dies ist auch der Grund, warum Rechtsextremisten auch heute noch antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten und behaupten, Juden seien eine Bedrohung für die weiße Vorherrschaft.

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