Das Fazit zum ersten Jahr der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump fällt mit Blick auf die Nahostpolitik überwiegend positiv aus. Die Unterstützung Israels ist dem 79-Jährigen hoch anzurechnen. Die Beteiligung am Krieg gegen Atomanlagen des Iran zeugt von Mut und Entschlossenheit. Der Angriff warf das Atomprogramm, eine existenzielle Bedrohung für Israel, um Jahre zurück.
Auch der Druck auf die Terror-Organisation Hamas und ihrer Verbündeter zur Freilassung der Geiseln hat unschätzbaren Wert. Die angedrohte Streichung von Steuermitteln für Universitäten, die Antisemitismus und Israelhass grassieren ließen, gehört ebenfalls zu den lobenswerten Maßnahmen. Einige Universitäten wie Columbia haben sich in der Folge zu strengeren Kontrollen verpflichtet.
Es zählt das Geschäft
Auf der anderen Seite zeigt sich immer wieder: Trump bleibt auch im Amt des Präsidenten ein Geschäftsmann. Wenn es um den Verkauf von F-35-Kampfjets an Länder wie Türkei, Saudi-Arabien und (möglicherweise) Katar geht, finden die Israelis mit ihren Sorgen kein Gehör.
In die falsche Richtung geht auch die Beteiligung der Türkei und Katar, zwei Förderer der Hamas, am Exekutivausschuss für den Gazastreifen. Hier fehlt die entschiedene Zurückweisung anti-israelischer und terroristischer Auswüchse. Dabei ist die Chance für einen Neuanfang in dem geschundenen Gebiet aktuell so groß wie lange nicht.
Apokalyptische Dimensionen
Trumps Politik lässt sich insgesamt als apokalyptisch charakterisieren: Er verspricht ein „goldenes Zeitalter“ für die USA, für den Weg dahin nimmt er Drang- und Trübsal für Freund und Feind in Kauf. „Es wird etwas Unruhe geben, aber damit sind wir einverstanden“, sagte er etwa mit Blick auf die Zollpolitik im vergangenen Frühjahr vor dem Kongress.
Bei derlei großen Versprechen von Politikern ist grundsätzlich Skepsis angebracht. Auch deshalb tut Europa gut daran, sich der Unbändigkeit Trumps entgegenzustellen. In ihrem jüngsten Strategiepapier hat die US-Regierung aber die Verbundenheit mit Europa betont. Das sollte in der aktuellen Hysterie um Trump nicht untergehen.
4 Antworten
Danke für den Bericht und für die hier gezeigte Einschätzung von Donald Trump.
Auch ich habe FRÜHER Donald Trump für seinen Einsatz für Israel und den Frieden im Nahen Osten sehr geschätzt, in seiner ersten Zeit gab es noch keinen Putin-Krieg, die Abraham-Abkommen u.v.a. machten Donald Trump zum „Nahen Ost-Experten“. Doch nun ist er als noch viel mehr krankhafter Narzist zurückgekommen, er kommt NICHT aus der Bibel, sondern ist auf Abwegen. Das spüren Ukraine, Europa und Grönland, aber auch für Israel kann seine Art gefährlich werden. Nikkey Harley wäre für diese Welt am Besten.
Es ist immer für mich die Frage: Sind für schon im „Großen Babylon“ nach der Offb. d. Johannes ?!
Es wird in jedem Fall eine bessere Zeit geben, siehe Sacharja Kap. 8. siehe Untergang des Großen Babylons.
Doch nun ist TRÜBAL in dieser Welt, diese Welt ist ISRAEL-FEINDLICH geworden, es gibt kaum noch Menschlichkeit, die Kriege gehen weiter, und der Gaza wird zur großen Gefahr für Israel.
Dabei könnte Deutschland glücklich sein und glücklich machen, aber nein, auch in Deutschland ist Vieles FALSCH, der Mainstream ist GEGEN Israel und gegen die Gottesfürchtigkeit gerichtet.
RINGPARABEL ist in Deutschland eine Randerscheinung, Nächstenliebe gibt es in der großen Politik in Deutschland NICHT, es regiert der Hass.
Manche Sachverhalte haben leider zwei Seiten, nämlich eine gute und eine schlechte.
Wobei BRD an Saudis auch Waffen verkaufte, Herr Frick. Danke für Artikel, dem ich voll zustimme. Katar, Türkei – Gaza – geht überhaupt nicht. Israel kann denen nicht trauen und so manch anderen. OT: Was Linke sich in der BRD gegen IL rausnehmen ist meines Erachtens Volksverhetzung. Nochmals vielen Dank. Shalom
Der Schein trügt: US-Präsident Donald Trump, Israels und Europas bester Freund von allen. Meine Ehefrau liebt ihn.