Gesetzesvorschlag zur Todesstrafe für Terroristen in erster Lesung angenommen

Von Israelnetz

Abgeordnete der Knesset haben am Montag einen Gesetzesvorschlag zu einer Neuregelung der Todesstrafe in erster Lesung angenommen. Dem Vorschlag stimmten 39 Abgeordnete zu, 16 waren dagegen. Der Text sieht vor, dass Richter die Todesstrafe verhängen müssen, wenn ein israelischer Staatsbürger bei einem gegen Israel gerichteten Terroranschlag ermordet wurde. Die Todesstrafe wurde in Israel bislang nur einmal angewandt: Ende 1961 verurteilte das Jerusalemer Bezirksgericht Adolf Eichmann, der den Holocaust mitorganisiert hatte, zum Tod durch Erhängen. (df)

Schreiben Sie einen Kommentar

39 Antworten

  1. Todesstrafe absolut gerecht. Warum? Die Terroristen, die brutalsten palästinensischen Mörder kommen immer wieder frei und bekommen von der Palästinensischen Autonomiebehörde Gelder und Renten.

    37
  2. Todesstrafe für Terrorsten. Eigentlich eine einfache Mathematik: Leben für Leben! Die Terroristen halten nichts von einer Diplomatie, wollen auch nicht verhandeln. Man hat schon alles versucht in Frieden mit ihnen auszukommen. Vergebens! Ein Ultimatum muss gesetzlich festgelegt werden. Du hast gemordet, dafür musst du mit deinem Leben zahlen! Um unschuldige Menschen zu schützen, damit sie am Leben bleiben. Man kann es nennen, das Gesetzt der Gerechtigkeit. Karin

    34
  3. Ich halte nicht viel davon, da es nur eine neue Inflation von Märtyrern auslösen wird.
    In Allahs Paradies dürfte es allmählich eng werden, und die Jungfrauen, so sie noch Jungfrauen sind, dürften auch knapp werden.
    Er wird Krieg da oben geben, weil die sich um die Weiber hauen werden, um es frechdreist auszudrücken.
    SHALOM

    8
  4. Eichmann wurde außerdem eingeäschert und seine Asche im Meer verstreut, in internationalen Gewässern. Das wäre doch mal eine Abschreckung für muslimische Terroristen. Soviel ich weiß, ist Einäscherung im Islam verboten?
    Aber vermutlich sind die Israelis zu nett und respektvoll dafür. Nicht, dass es ihnen jemand dankt …

    25
  5. Im Allgemeinen bin ich nicht für die Todesstrafe. Das ist nicht meine christliche Überzeugung. Gott hat Leben gegeben und darf es auch wieder nehmen. Ich habe es gehasst, wenn z.B.in den USA Menschen andere Menschen durch Giftspritze, elektr. Stuhl oder Erschießungskommando umgebracht haben, so nach dem Motto: Mörder bringen Mörder um.
    Im Falle von Terroristen verstehe ich das Ansinnen, durch Abschreckung Terrorismus verhindern zu wollen und diese verhassten und ungerechten Deals nicht mehr eingehen zu müssen.

    „Wenn ein Terrorist stirbt, kehrt er nicht in den Terrorzirkel zurück und wird nicht lebend freigelassen. Keine Gnade mehr, kein Zögern mehr. Wir wählen das Leben, und wer den Tod wählt, wird die Folgen seiner Taten tragen.“ (Times of Israel)

    Ich bin nicht überzeugt davon, dass die Terroristen durch Androhung der Todesstrafe sich ihr Vorhaben zweimal überlegen und ihre Taten bleiben lassen. Den Terroristen ist es m.E. egal, ob sie im Kampf fallen oder exekutiert werden. Sie wollen töten und selbst als Märtyrer zu den Jungfrauen eingehen. Israel ist ein Land mit einer Demokratie und bekennt sich zum Leben, von daher und wegen der jüdischen Religion, die m.W.die Todesstrafe verbietet, habe ich Sorge und bin im Zwiespalt.
    Aber Israel entscheidet. Es sollte mit Gott entscheiden!

    21
    1. @ Ella

      Und Gott richtet bisweilen sehr hart. Nachzulesen in einem Werk, das wir alle kennen und das man Bibel nennt.

      6
  6. Eine Todesstrafe die bei arabischen Terroristen gelten soll, aber nicht für israelische/ jüdische Terroristen. Sehr demokratisch.

    Die erste Abstimmung ging durch. Was das wohl alles aussagt…

    3
    1. 1. Steht oben im Text nichts von ARABISCHEN Terroristen und
      2. zeige mir mal die jüdischen Terroristen, die wahllos Araber töten.

      36
      1. Wenigstens ein paar jüdische Terroristen gab es, Menachem Begin,(Irgun), Yizchak Shamir, (Lechi), Baruch Goldstein,(Kach),um nur ein paar zu nennen.
        Begin und Shamir sind für Deir Yassin und kleinere Massaker verantwortlich, Goldstein für Hebron 1994.
        Auch wir Juden sind leider nicht frei von dieser Pest.
        Aber das sind unsere eigenen Schurken.
        SHALOM

        3
        1. @ Klaus

          Zu Deir Yassin ist es meiner Ansicht nach wichtig, folgendes Buch zu lesen:
          Eliezer Tauber: The Massacre That Never Was. The Myth of Deir Yassin and the Creation of the Palestinian Refugee Problem. New Milford, CT, and London: The Toby Press, 2021. XIII, 322 pp.

          Im Vorwort weist Tauber darauf hin, dass Benny Morris ihm Kopien von Dokumenten zu Deir Yassin aus den IDF-Archiven zur Verfügung gestellt hat, die dieser „had photocopied when the documents were open“. Tauber bedankt sich auch bei Y. Lapidot, „formerly deputy commander of Etzel’s force in Deir Yassin“. . .

          Der Titel des Buches hat mich zuerst abgeschreckt. Heute bedaure ich eher, dass ich das Buch nicht gleich nach seinem Erscheinen bestellt habe.
          Tauber ermittelt Fakten, spricht mit Augenzeugen, Zeitzeugen. Sein Vorgehen erinnert zuweilen an das eines Kriminalisten.
          Und er deckt die arabische (und innerisraelische) verlogene Propaganda auf: In diesem Zusammenhang wichtig die Kapitel 9 (The Posters War), 10 (The Arab Reaction) und 11 (From Propaganda to Bookshelf).
          Auf S. 153 ein Foto von Shimon Moneta, „the Haganah’s spy inside Lehi). Anmerkungen (S. 209-279), Bibliographie (S. 281-305).

          Wer heutzutage über Deir Yassin schreibt oder spricht, muss dieses Buch gelesen haben. Aber das ist lediglich meine subjektive Meinung.

          Nichts für ungut, aber Sie wissen bestimmt besser als ich, dass es zumindest gewagt sein dürfte, Begin und Shamir in einem Atemzug mit Baruch Goldstein zu nennen.

          19
          1. Es ist gewagt, aber ich wage es, weil diese Leute auch auf Juden haben schießen lassen, ich sage nur der Hafen von Haifa 22.06.1948, Altalena-Zwischenfall.
            SHALOM

            0
      2. 1. Fang an damit, mehr als nur eine Nachrichtenquelle zu haben. Diese hier zielt nämlich mehr auf Propaganda.

        2. Also bitte…

        0
        1. @ Blub

          Bitte zieren Sie sich nicht: Nennen Sie Ihre nicht-propagandistischen Quellen. Ich bin an unvoreingenommen objektiver Orientierung immer interessiert.
          Im Voraus verbindlichen Dank, @Blub.

          17
          1. Man sollte mehrere Nachrichtenquellen haben als nur eine. Auf vielen anderen Seiten wird eben berichtet das es für arabische Terroristen gelte aber nicht für jüdische/ Israelische. Hier wird kein Wort dazu erwähnt. Daher wird meine Aussage auch von Martin versucht als fälschlich darzustellen. So wie es scheint hat Martin nur diese Seite als Nachrichtenquelle. Und das Israelnetz Propaganda betreibt, dürfte wohl nicht allzuschwer zu erkennen sein.

            1
    2. @Blub
      War eine ganze Weile ruhig hier, fast haben Sie gefehlt. Sie sind hoffentlich informiert, dass der Gesetzentwurf! für arab. Terroristen gilt, die Israelis aus rassistischen Motiven ermorden, mit dem Ziel, dem Staat Israel und dem Leben des jüdischen Volkes zu schaden.
      Ihre Kritik, dass die Todesstrafe nicht für jüdische Terroristen gilt, erschließt sich mir nicht, da es keine israelischen Terroristen gibt. Es ruft im Gegensatz zu Hamas in keiner Charta zur Vernichtung Gazas auf. Israel ist weder rassistisch noch will es (es mag ein paar wenige Ausnahmen geben) seiner eigenen Bevölkerung schaden. Für Ausnahmen wären dann die Gefängnisse frei.
      Die getöteten Palästinenser kamen im Krieg zu Tode, den man nicht als Terrorismus bezeichnen kann. Israel hatte dem Chef-Terroristen Sinwar das Leben gerettet und ihn operiert. Das war Israels größter Fehler. Und ja, das war demokratisch und human. Was hat es gebracht? Die Charta der Palästinenser, was sagt die wohl alles aus, Blub?

      32
    3. Der Text sieht vor, dass Richter die Todesstrafe verhängen müssen, wenn ein israelischer Staatsbürger bei einem gegen Israel gerichteten Terroranschlag ermordet wurde.

      Erst lesen, dann schreiben

      29
      1. Die Todesstrafe hat nirgendwo zur Abnahme von Verbrechen geführt. Hier kommt noch die Tatsache hinzu, daß die Justiz unabhängig ist und man keinem Richter vorschreiben darf welche Strafe er verhängen muß. So sollte es sein…..

        3
    4. Netanjahu befindet sich auf dem Weg zu seinen „Vorbildstatten“ Todesstrafe gibt es alleine in Europa noch in Belarus, bald wieder in Russland, USA und natürlich im Iran.
      Wie weit will man moralisch noch sinken und wann wird dieser Mann endlich aufgehalten von vernünftigen und friedliebenden Israelis ….

      4
      1. Es geht um die Todesstrafe für Terroristen. Das sind die, die z.B. den 7.10 begangen haben. Wollen Sie die Verbrecher streicheln? Hab es wohl vergessen, das waren ja die Guten, Zynismus Ende.

        Ich bin gegen Todesstrafe, aber wer solche Verbrechen verübt……

        Wann wird Netanjahu aufgehalten? Vielleicht wenn es mal einen Menschen gibt, der seine Fähigkeiten hat, wen kennen Sie denn da? Auf der Liste am Wahltag muss ein Name stehen, den man ankreuzen kann.
        Die „vernünftigen und friedensliebenden „Israelis bezahlten dafür am 7.10 mit ihrem Leben, nämlich die, die den Pal. aus dem Gazastreifen Arbeit gaben und die die Grundrisse der Häuser und welche und wie viele Personen darin wohnen an die Hamas weitergegeben haben. Die, die Pal abholten und zu Krankenhäusern brachten, usw. Vielleicht denken Sie mal nach vor dem Schreiben.

        Ein Vorteil hätte die Todesstrafe, sie würde endlich verhindern, dass Judenmörder freigepresst werden können. Dass für einen Juden 100 Mörder freikommen können. Vielleicht steht das ja bei den Beratungen auch im Raum.

        Sie wollen keine Todesstrafe, schön. Wollen Sie auch, dass die Hamas keinen Terror mehr verüben? Da habe ich bislang noch nichts von Ihnen vernommen.

        19
        1. warum kann man nicht diskutieren ohne persönlich zu werden? traurig:
          „denken sie mal nach vor dem Schreiben“
          vielen Dank bei solchen Äußerungen bin ich raus, diskutiere lieber mit noch kultivierteren Menschen, die es ausreichend in diesem Forum gibt

          0
  7. Prinzipiell habe ich starke Bedenken, wenn ein demokratischer Staat die Todesstrafe verhängen kann. Gilt das nun auch rückwirkend? Wohl eher nicht. Methode? Giftspritze?

    Was jedoch positiv zu werten ist: Irgendwann gibt es keinen Geiselaustausch mehr. Oder löst sich das Problem von selbst, wenn es irgendwann keine Hamas mehr gibt?

    11
  8. Sehr schwieriges Thema, aber ich denke es ist richtig in diesem Fall die Todesstrafe anzuwenden.
    Hoffe dass die Terroristen vor ihrem Tod noch zu Jesus umkehren können.

    11
      1. Um nicht für ewig im Feuersee zu enden, sondern ewig zu leben, wie der Räuber, der mit Jesus vor ~2000 gekreuzigt wurde und kurz vor seinem Tod umkehrte.
        Ewiges Leben ist für jeden, der umkehrt. Egal was er gemacht hat. (s. Hesekiel 18,21 ff + Römer 3,23 ff)

        3
      2. @Micha
        Wozu fragen Sie? Ich denke, Martin hat die biblische Geschichte vom Schächer am Kreuz vor Augen. Der Verbrecher wandte sich Jeshua zu, als sie nebeneinander an den Kreuzen hingen, und bat IHN, an ihn zu denken, wenn ER in SEIN Reich kommt. Daraufhin versprach Jeshua ihm, er werde noch heute mit IHM in SEINEM Reich sein.

        2
      3. Wie definiert ein Gericht einen Terroristen? Wann ist es Terror und wann “ nur“ Mord?

        1
        1. Am besten als Freiheitskämpfer einordnen und freisprechen. Der 7.10 war ja auch nur Freiheitskampf, gelle X

          17
  9. Die Terroristen werden sich bei einer Todesstrafe gut überlegen, ob sie weiterhin töten wollen.

    5
    1. Ne, das wahrscheinlich nicht, denn sie halten sich ja als Märtyrer. Das ist der Nachteil dabei bei einem Gesetz wie diesem.

      15
      1. Ja, christin, Otto Schily Innenminister 2004: „Ihr Terroristen sollt wissen: Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.“

        3
  10. Wenn die Strafe bekannt ist, hat jeder die Möglichkeit sich an das Recht zu halten, wählt er das Unrecht, spricht er das Urteil über sich selbst aus. Der Staat vollzieht lediglich das Selbst gewählte Urteil.

    23
  11. Grundsätzlich bin ich gegen die Todesstrafe, denke jedoch, dass israelische und/oder jüdische Menschen es mit Gegnern zu tun haben, die nicht mit normalen Maßstäben zu messen sind. Desweiteren gehe ich davon aus, dass Anhänger des Islam ja ohnehin annehmen, dass sie im Jenseits in der Weise belohnt werden, die sie anstreben. Insofern, meiner Meinung nach, win-win.

    Meiner Meinung nach sollte der Fokus auch nicht auf „zu Tode bringen“ gerichtet sein. Wobei das ein Thema ist, das mir als „Bisher-Atheistin“ ohnehin verschlossen bleibt.

    16
    1. @Emma

      Sie schreiben:
      „Grundsätzlich bin ich gegen die Todesstrafe, denke jedoch, dass israelische und/oder jüdische Menschen es mit Gegnern zu tun haben, die nicht mit normalen Maßstäben zu messen sind.“

      Das ist ein ganz wichtiger Gesichtspunkt! Meine sehr persönliche Auffassung ist, dass die „westliche“ Gesetzgebung von Menschen ausgeht, die „mit normalen Maßstäben zu messen sind.“
      Das mag angemessen sein, wenn sich denn die Anzahl der „unmenschlichen“ Verbrechen – wie soll ich’s nennen? – in bestimmten Grenzen hält.
      Wenn aber die Anzahl bestialischer Verbrechen in die Tausende geht? Und das über eine längere Zeit? Wenn eine Terror-ORGANSATION die andere durch verbrecherische Taten zu übertreffen versucht? Wenn Zivilisten zu Helfershelfern von Terroristen werden? Wenn Völkermord offen propagiert und begonnen wird – wie am 7. Oktober 2023?

      Wäre dann nicht zu überlegen, welche angemessenen Maßstäbe dann gelten sollten? Eine Option ist ohne Zweifel die Todesstrafe. Der jeweilige Gesetzgeber ist gefordert. Dass eine (Wieder-)Einführung der Todesstrafe und andere Verschärfungen des Straftatbestands auf Widerstand stoßen, ist nach der Aufklärung und im Zeitalter der Humanität zu erwarten.

      In diesem Zusammenhang finde ich auch den inhaltsreichen Kommentar von @christin (vom 12. November; ist weiter oben zu finden) höchst bemerkenswert.

      Dass meine Bemerkungen unausgegoren und leicht angreifbar sind, ist mir bewusst. Hölderlin: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Richtig zitiert? Ich weiß es nicht.

      11
  12. Ich bin gegen die Todesstrafe, einfach deshalb, weil ich der Überzeugung bin, dass das für islamistische Terroristen als fanatische Anhänger einer lebens- und menschenfeindlichen Ideologie gar keine wirklich abschreckende Sanktion wäre. Die lieben den Tod mehr als das Leben, für sich und alle anderen, die sie mit in den Tod reißen wollen, um ihren Glaubenssätzen Ausdruck zu verleihen.

    Ich glaube fest daran, dass ein Dasein in lebenslanger Gefangenschaft und Unfreiheit diesen Gesinnungsgenossen sehr viel mehr Schmerz bereiten würde. Die Aussicht, nie mehr frei kommen zu können – und ich meine „Nie wieder“, d.h. bis zum Lebensende ! – kann nach meiner Überzeugung sehr viel mehr Qual bedeuten als nach einer kleinen Spritze langsam und schmerzfrei in den Tod zu dämmern. Zumal die sich dann noch einreden könnten, als Märtyrer zu sterben und sich so noch durch triumphale Selbstglorifizierung den Abschied vom Leben versüßen können.

    Und es gibt viele Möglichkeiten, innerhalb des Freiheitsentzug „die Daumenschrauben anzuziehen“, indem man bspw. Einzelhaft anordnet etc., wenn sich unbelehrbar renitente Verurteilte im Gefängnis keinen Regeln anpassen wollen. Der Verlust, die Abwesenheit von Hoffnung auf Freiheit ist schlimmer als der Tod. Im Gefängnis irgendwann als ein von der Welt vergessener Untoter zu existieren ist die härteste Strafe für einen Menschen.

    3
  13. Fortsetzung

    Voraussetzung allerdings: Sie dürfen wirklich nie wieder (!) frei kommen. Auch nicht durch Erpressungen des Staates durch Geiselnahmen etc.. So sehr schwer das dann auch später u.U. fallen mag, wenn es, wie jetzt, um die Rettung der Leben unschuldiger, entführter Menschen geht. .

    Der Erlass eines dahingehenden Gesetzes-Werkes, das vorschreibt, dass der Freiheitsentzug für Terroristen unumkehrbar angeordnet werden und durch absolut nichts (!) wieder aufgehoben werden kann, wäre ein echter Game-Changer, der den Terror-Bestien wirklich weh tun und tatsächlich den ein oder anderen von seinen Grausamkeiten gegen die Menschheit abhalten könnte.

    3
  14. Fortsetzung

    Solches wäre bei uns in der Bundesrepublik natürlich nie möglich. Die Grundpfeiler unserer Verfassung würden unterspült werden, Stichworte wie Resozialisierung, Menschenwürde, Verhältnismäßigkeit etc. würden Derartiges von Vornherein unmöglich machen. Gar nicht zu reden von der Angst um Verlust des Ansehens in unserer so gerechten und an ehernen, moralisch einwandfreien Regeln orientierten Welt.

    Aber wenn Israel tatsächlich den Erlass der Todesstrafe als letztes Mittel in Betracht zieht, da würde ich meiner dargestellten Variante den Vorzug geben. Einfach, weil es in der Dauer schmerzhafter und damit abschreckender ist. Wenn die ersten Terroristen auf diese Weise nach Jahrzehnten mit zerrüttetem Geist, verfaulter Seele, verstorben sind, wird sich jeder Terrorist ernsthaft überlegen, das Risiko einzugehen, ihnen zu folgen

    2
    1. @ Caja
      Ich bin ähnlicher Meinung. Die Terroristen leiden mehr in LEBENSLANGER HAFT in den Gefängnissen ohne Aussicht auf Entlassung. Diese Deals müssten halt aufhören. Und deshalb hätte ich Hamas lieber vernichtet gesehen. Denn bei nächster Geiselnahme (Gott bewahre Israel davor) hätte man das gleiche Problem wieder.
      Im Übrigen sind auch israelische Gefängnisse nicht so human wie in DE. Der grüne Prinz, Mossad Hassan Yousef, schreibt sehr eindeutig, wie schlecht es ihm in 18 Jahren dort ging. Da waren Gretas Bettwanzen noch ein Dreck dagegen. Aber er hat eine Umkehr erlebt und konvertierte zum Christentum. Das wäre ihm bei der Todesstrafe verwehrt geblieben.
      Eigentlich sollten die Terroristen einmal im Leben diese Folterqualen erleben, die sie den Geiseln angetan haben. (Sorry, ist auch nicht christlich, aber mir geht Rom Braslavski nicht aus dem Kopf). Die Todesstrafe verkürzt die Qual der Terroristen eher. Ich könnte mir vorstellen, dass es für manchen aus der Regierung eine Qual ist, darüber entscheiden zu müssen. Sie stehen zwischen Adonai und der Thora und den bestialischen Peinigern ihres Landes.

      2
  15. Mir fiel gerade ein, dass es dem islamischen Glauben nach eine Möglichkeit gibt zu verhindern, dass ein Anhänger des Islam, auch ein Märtyrer, in das Paradies kommt. Die Leichen der an der Geiselnahme von Moskau beteiligten tschetschenischen Terroristen sollen auf diese Weise beigesetzt worden sein, um eine abschreckende Wirkung auf Nachahmer zu erzielen. Auf die Details verzichte ich, da sie auf alle religiösen Menschen vermutlich unschön wirken.

    13
  16. Mich würde interessieren, wie die israelische Bevölkerung den Gesetzesentwurf um die Todesstrafe für arabische Terroristen sieht.

    9

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen