„Time“-Magazin: Lapid einflussreicher als Netanjahu

NEW YORK (inn) – Die Leser des amerikanischen Nachrichtenmagazins „Time“ haben den israelischen Finanzminister Jair Lapid auf die Liste der einflussreichsten Personen 2013 gewählt. Premierminister Benjamin Netanjahu schaffte es in diesem Jahr nicht in diesen Kreis.
Samaritaner trauern um Hohenpriester

NABLUS (inn) – Der Hohepriester der Samaritaner ist am Freitag im Alter von 84 Jahren im Westjordanland gestorben – wenige Tage vor dem Passahfest seiner Glaubensgemeinschaft. Er wird am Nachmittag auf dem Berg Garetzim nahe der Autonomiestadt Nablus beigesetzt, der den Samaritanern seit jeher als heilig gilt.
Peres begnadigt kranken Häftling

RAMALLAH (inn) – Der palästinensische Häftling Muhammad al-Tadsch ist am Donnerstag begnadigt worden. Grund für die vorzeitige Entlassung durch den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres waren gesundheitliche Einschränkungen des Gefangenen.
Zwei Termine für Ende des palästinensischen Schuljahres

RAMALLAH / GAZA (inn) – Palästinensischer Föderalismus? Sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen endet dieses Schuljahr später als vorgesehen. Ein gemeinsames Datum für den Beginn der Sommerferien gibt es allerdings nicht.
Kein Außenminister: Belgische Israelreise vertagt

BRÜSSEL / JERUSALEM (inn) – Der belgische Außenminister Didier Reynders hat einen für die kommende Woche geplanten Israelbesuch verschoben. Der Grund: Ein Treffen mit Regierungschef Benjamin Netanjahu, der zur Zeit als Außenminister fungiert, wäre zu diesem Termin nicht möglich.
Nach Beschuss: Ägypten und Israel wollen weiter kooperieren

KAIRO / JERUSALEM (inn) – Die ägyptische Armee hat eine Untersuchung der beiden jüngsten Raketenangriffe vom Sinai aus auf Israel angeordnet. Der israelische Verteidigungsminister Danny Danon betonte daraufhin, sein Land werde die Kooperation mit Kairo aufrecht erhalten. Unterdessen wurden auch vom Gazastreifen wieder Raketen auf Südisrael abgefeuert.
Politiker fordern israelkritischere EU-Politik

BRÜSSEL (inn) – Die Europäische Union muss zwischen dem legitimen Israel und der Besatzungsmacht klar unterscheiden. Dies fordern 19 ranghohe Politiker aus EU-Staaten in einem Brief an die Außenbeauftragte des Staatenverbundes, Catherine Ashton.