Verfahren gegen früheren Armee-Chef eröffnet

Angeklagt: Dem früheren Armee-Stabschef Gabi Aschkenasi wird Fehlverhalten vorgeworfen.

JERUSALEM (inn) – Der Staat Israel eröffnet das Verfahren gegen den früheren Stabschef der Armee, Gabi Aschkenasi, wegen militärischen Fehlverhaltens. Das hat Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein am Dienstag Abend mitgeteilt. Aschkenasi war 2010 an der „Harpas-Affäre“ beteiligt, in der durch falsche Vorwürfe die Ernennung seines Nachfolgers verhindert wurde.

USA: Chuck Hagel „bedroht die Sicherheit“

Gegen Obamas Wunschkandidat Chuck Hagel protestierten in Washington mehr als 400 Christen.

WASHINGTON (inn) – Die Nominierung von Chuck Hagel für den Posten des amerikanischen Verteidigungsministers wird weiter heftig kritisiert. Am Dienstag protestierte die Gruppe „Christen gemeinsam für Israel“ (CUFI) mit mehr als 400 Teilnehmern in Washington gegen eine Amtseinführung Hagels.

Deutscher gewinnt bei populärster TV-Sendung

Der Sieger: Tom Franz aus Deutschland hat die israelische Jury mit seinen Rezepten überzeugt.

JERUSALEM (inn) – Tom Franz, ein nach Israel eingewanderter und zum Judentum konvertierter Rechtsanwalt aus Köln, ist der neue „Masterchef“ Israels. Bei der populärsten israelischen Fernsehsendung des Zweiten Kanals gewann er mit einem perfekt gebackenen Fleischgericht den live ausgestrahlten Wettbewerb.

Israel bombardiert im Libanon

Gemäß ausländischen Quellen haben israelische Kampfflugzeuge die Grenze zum Libanon überflogen.

JERUSALEM / BEIRUT (inn) – Israelische Kampfflugzeuge haben angeblich an der syrisch-libanesischen Grenze einen Bombenangriff durchgeführt. Mit fünfmaliger Betonung, dass es sich bei dieser Information allein um „ausländische Quellen“ handle, wurde im israelischen Rundfunk ausführlich aus einer Reuters-Meldung aus London zitiert.

Mißfelder: Hisbollah muss Druck spüren

Fordert politischen Druck auf die Hisbollah: Philipp Mißfelder.

BERLIN (inn) – Philipp Mißfelder hat auf die Gefahr hingewiesen, die die radikal-islamische Organisation Hisbollah für Israel und den Nahen Osten darstelle. Damit wandte sich der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegen die Äußerung des EU-Anti-Terror-Koordinators Gilles de Kerchove, die Hisbollah sei nicht als Terror-Organisation einzustufen.

Menschenrechtsrat verlängert Frist für Israel

Der UN-Menschenrechtsrat (hier ein Archivbild) hat Israel nach dem Boykott eine neue Frist gesetzt.

GENF (inn) – Als erstes Land hat Israel am Dienstag eine Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf boykottiert. Damit protestierte der jüdische Staat gegen einen Untersuchungsausschuss zu den Siedlungen im Westjordanland. Der Rat vertagte das turnusmäßige Treffen bis November.

Protest gegen argentinisch-iranische Aufklärungs-Kommission

Ort des Geschehens: In Buenos Aires kamen 1994 85 Menschen ums Leben. Der Fall wurde bislang nicht völlig aufgeklärt.

JERUSALEM / BUENOS AIRES (inn) – Israel hat gegen die Kommission zur Aufklärung der Anschläge auf ein jüdisches Kulturzentrum 1994 in Buenos Aires Protest eingelegt. Der Iran ist an der Arbeitsgruppe beteiligt, iranische Kräfte werden jedoch hinter den Anschlägen vermutet.

Angeschlagene Pressefreiheit in Nahost

Nicht überall in Israel können Journalisten so ungehindert Aufnahmen machen wie im Wartebereich des Ben-Gurion-Flughafens.

Der „arabische Winter“ wird eisig. So überschreibt die internationale Organisation zur Überwachung der Pressefreiheit, „Reporter ohne Grenzen“ (ROG), ihre jährliche Auflistung der Pressefreiheit im Mittleren Osten.

Israel zahlt doch: 80 Millionen aus Steuern für die PA

Israel zahlt einmalig etwa 80 Millionen Euro der einbehaltenen Steuern an die PA.

JERUSALEM (inn) – Israel wird der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) umgerechnet knapp 80 Millionen Euro an einbehaltenen Steuergeldern überweisen. Das gab Premierminister Benjamin Netanjahu am Dienstagabend in Jerusalem nach einem Treffen mit dem Sondergesandten des Nahostquartetts, Tony Blair, bekannt.

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