Palästinensischer Wahltermin verschoben
RAMALLAH / GAZA (inn) – Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) verschiebt die geplanten Kommunalwahlen auf den Oktober. Bis zum ursprünglich angestrebten Wahltermin am 9. Juli könnten nicht alle Wähler im Gazastreifen registriert werden, teilte das Kabinett in Ramallah am Dienstag mit.
Moderne Entsalzungsanlage geht in Betrieb
ASCHKELON (inn) – Nach zwei Jahren Bauzeit ist nahe der Küstenstadt Aschkelon eine hochmoderne Entsalzungsanlage für Meerwasser fertiggestellt worden. Sie soll Ende der Woche von Infrastrukturminister Uzi Landau eröffnet werden.
Italien wertet palästinensische Vertretung auf
BETHLEHEM (inn) – Italien will den Status der palästinensischen Vertretung im Land aufwerten. Das kündigte der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Bethlehem an.
Nach Grenzstürmung: Israel und Libanon beschweren sich bei UN
JERUSALEM / NEW YORK (inn) – Israel hat nach dem Sturm auf seine nördlichen Grenzen aus dem Libanon und aus Syrien bei den Vereinten Nationen Beschwerde eingereicht. Unterdessen warfen die USA der syrischen Regierung vor, die tödlichen Zusammenstöße vom Sonntag angezettelt zu haben, um von ihren eigenen Problemen im Land abzulenken.
Netanjahu: „Konflikt wurzelt in Israels Staatsgründung“
JERUSALEM (inn) – Israel ist dazu bereit, Teile seines Heimatlandes für einen echten Frieden mit den Palästinensern aufzugeben. Das sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag in Jerusalem in seiner Rede zur Eröffnung der neuen Sitzungsperiode der Knesset. Zugleich betonte er, dass die Wurzeln des Konfliktes nicht im Fehlen eines Palästinenserstaates, sondern in der Gründung des jüdischen Staates liegen.
Abbas in „New York Times“: Israel verhindert Friedensprozess
NEW YORK / RAMALLAH (inn) – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Absicht bekräftigt, vor den Vereinten Nationen die Anerkennung eines einseitig ausgerufenen Palästinenserstaates zu fordern. Dieser Staat werde „friedliebend“, aber nicht willenlos sein, schreibt er in einem Gastkommentar der „New York Times“.