Arbeitslosigkeit sinkt weiter
JERUSALEM (inn) - Die Arbeitslosigkeit in Israel ist im zweiten Quartal dieses Jahres von 7 Prozent auf 6,2 Prozent zurückgegangen. Somit lag die Zahl der Arbeitslosen Ende Juni bei 191.000. Das sind 26.000 Arbeitssuchende weniger als Anfang 2010. Dies teilte das israelische Zentralamt für Statistik jetzt mit.
Symposion: Hat Israel ein Recht auf das Land?
Die biblische Landverheißung liefert keine Argumente für eine christliche Unterstützung des heutigen Staates Israel. Diese Ansicht vertrat der Berliner Theologieprofessor Notger Slenczka beim 1. Symposion des Institutes für Israelogie in Gießen. Bei Referenten und Teilnehmern stieß er damit auf Gegenwind.
Palästinensischer Protest gegen Friedensgespräche
GAZA / RAMALLAH (inn) - Hamas-Führer Mahmud al-Sahar hat am Mittwoch im Gazastreifen die Aufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern scharf kritisiert. Er lehnte jeden Kompromiss mit Israel ab und rief zur Fortsetzung des bewaffneten Widerstandes auf. Auch im Westjordanland gab es Proteste gegen die Friedensgespräche. Hunderte Palästinenser gingen deswegen in Ramallah auf die Straße und demonstrierten.
Russischer Top-Spion in Syrien ermordet?
MOSKAU / DAMASKUS (inn) - Major-General Yuri Ivanov, zweiter Mann des Militärischen Abschirmdienstes Russlands, wurde in Syrien ermordet oder ist beim Schwimmen vor einem Monat eines "natürlichen Todes" gestorben. Die halbverweste Leiche des 52-Jährigen wurde von türkischen Fischern entdeckt, am vergangenen Wochenende identifiziert und nach Russland ausgeflogen. Ivanov wurde in Moskau heimlich begraben. Das berichten arabische, russische und andere internationale Medien.
Auftakt für neue Friedensgespräche in Washington
WASHINGTON (inn) - Vor Beginn der direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat US-Präsident Barack Obama beide Seiten dazu aufgerufen, die Chance auf Frieden zu nutzen. Eine solche Gelegenheit werde so schnell nicht wiederkommen. Die Konfliktparteien könnten es sich nicht leisten, die Möglichkeit zu vergeben, warnte der US-Präsident am Mittwoch in Washington.
Peres empfängt Ehepaar Schalit
JERUSALEM (inn) - Die Eltern des entführten Soldaten Gilad Schalit sind am Mittwoch mit Israels Staatspräsident Schimon Peres zusammengetroffen. Dieser bekundete seine Wertschätzung für die Kampagne zur Freilassung der Geisel. Schalit wird seit über vier Jahren im Gazastreifen festgehalten.
Zwei Israelis bei Schussattentat verletzt
RAMALLAH (inn) - Die bevorstehenden Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wurden am Mittwochabend erneut von einem Attentat überschattet: Palästinenser feuerten im Westjordanland mehrere Schüsse auf ein israelisches Fahrzeug ab. Dabei wurden zwei Israelis verletzt.
Kommentar: Barak will Teile Jerusalems aufgeben
JERUSALEM (inn) - Der israelische Vizepremier und Verteidigungsminister Ehud Barak hat in einem Zeitungsinterview seine Vision einer Zweistaatenlösung und einer teilweisen Aufgabe Jerusalems dargestellt. Schon werden diese Äußerungen als Schritt in Richtung Palästinenser dargestellt. Doch der Innenpolitiker Barak redet lediglich von der Chance, seinen Premierminister Benjamin Netanjahu von einem "Schamir in einen Begin" zu verwandeln, also von einem Verweigerer jeglicher Abkommen in jenen Friedenspolitiker, der den Sinai geräumt und mit Ägypten Frieden geschlossen hat.
UNO: Anschlag sollte Friedensgespräche unterminieren
NEW YORK (inn) - UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den palästinensischen Anschlag mit vier Todesopfern am Mittwoch verurteilt. Die Attentäter hätten die bevorstehenden Friedensgespräche in Washington torpedieren wollen.
Hamas-Terroristen erschießen vier Israelis
HEBRON (inn) - Palästinensische Terroristen haben am Dienstagabend nahe der israelischen Ortschaft Kirijat Arba bei Hebron im Westjordanland vier Israelis erschossen. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikal-islamische Hamas. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erfuhr noch während seines Fluges nach Washington von dem Attentat.
Ägypten verhindert Waffenschmuggel in den Gazastreifen
RAFAH (inn) - Ägyptische Sicherheitskräfte sind bei ihrer Kampagne gegen Waffenschmuggel in den Gazastreifen weiter erfolgreich: Am Dienstag entdeckten sie erneut mehrere Waffenverstecke auf der Sinaihalbinsel.
Anschlag überschattet Schulstart
JERUSALEM (inn) - Zum Auftakt des neuen Schuljahrs hat Israels nationales Arbeitsgericht in letzter Minute einen Lehrerstreik abgewendet. Die Lehrkräfte an weiterführenden Schulen wollten gegen das Stocken der Tarifverhandlungen protestieren. Doch am frühen Mittwochmorgen erklärte das Gericht den geplanten Warnstreik für "illegal" - wenige Stunden vor Unterrichtsbeginn.
Abgeordnete im Gazastreifen gegen Verhandlungen
GAZA (inn) - Die Mitglieder des Palästinensischen Legislativrates (PLC) im Gazastreifen haben sich gegen die geplanten direkten Gespräche mit Israel ausgesprochen. Am Dienstag bekräftigten die Abgeordneten der Hamas ihre Ablehnung in einer Parlamentssitzung in Gaza-Stadt.
Filmproduktion: "Jesus goes to Bollywood"
JERUSALEM (inn) - Indische Filmemacher wollen in den kommenden Monaten in Israel einen Film über das Leben Jesu drehen. Wie Bollywood-Regisseur Sangeetham Srinivasa Rao am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Jerusalem mitteilte, liegt das Hauptaugenmerk des Films auf Jesu Kindheit.
Archäologen entdecken Steinzeitmesser und Mini-Amor
TEL AVIV / JERUSALEM (inn) - Israelische Archäologen haben in einer Höhle bei Tel Aviv die wahrscheinlich ältesten Einwegmesser der Welt entdeckt. Die Werkzeuge sollen mindestens 200.000 Jahre alt sein. In Jerusalem fanden Forscher zudem eine sehr gut erhaltene Miniskulptur, die den römischen Liebesgott Amor darstellen soll.
Palästinenser glauben nicht an Staatsgründung durch Vermittlung von Obama
RAMALLAH (inn) - Fast zwei Drittel der Palästinenser glauben nicht, dass US-Präsident Barack Obama dazu in der Lage ist, das Umfeld für die Gründung eines Palästinenserstaates zu schaffen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des "Palästinensischen Zentrums für öffentliche Meinung" (PCPO) hervor. Demnach trauten nur rund 32 Prozent der Befragten Obama dies zu.
Fajjad bleibt bei Zeitplan für Palästinenserstaat
RAMALLAH (inn) - Der palästinensische Premierminister im Westjordanland, Salam Fajjad, will den Aufbau der für einen Palästinenserstaat nötigen Regierungseinrichtungen innerhalb eines Jahres abschließen. Seine Regierung werde Fakten schaffen, die nicht ignoriert werden könnten, kündigte Fajjad am Montag vor Journalisten in Ramallah an.









