Zwei israelische Filme für Oscars nominiert

Von Israelnetz

Für die diesjährige Oscar-Preisvergabe hat die zuständige Filmakademie zwei israelische Filme nominiert: „Butcher’s Stain“ (Der Makel des Metzgers) kämpft in der Kategorie Kurzfilm um die begehrte Auszeichnung, während „Children No More: Were and Are Gone“ (Die Kinder sind nicht mehr: Sie waren da und sind gegangen) in der Kategorie „Kurzdokumentation“ antritt. Beide Filme befassen sich mit dem Gazakrieg. Auch Tunesiens Beitrag „The Voice of Hind Rajab“ (Die Stimme von Hind Rajab) darf auf einen Oscar hoffen. Er ist in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert. (mw)

Schreiben Sie einen Kommentar

9 Kommentare

  1. „Bester fremdsprachiger Film“ … Ist das ein Grund ins Kino zu gehen? Nein.

    9
  2. In „Children no more“ finden die toten Kinder Gazas Gehör, bei einer Mahnwache auf dem Geiselplatz in Tel Aviv. Ich hoffe, die Leute, die da postierten hatten auch die getötet israelischen Kinder im Blick.
    In „Butcher’s Stain“ geht es um einen Mann, der um seinen Job im Supermarkt kämpft und beschuldigt wird, Geiselposter im Pausenraum entfernt zu haben.
    „The voice of Hind Rajab“ wurde schon einmal thematisiert, hat den silbernen Löwen in Venedig gewonnen. Dazu sagte die Regisseurin: „Ein Kind um sein Leben betteln zu hören, das vergisst man nicht so leicht.“ Von der Welt vergessen, aber nicht von uns, und ohne Film bleiben verbrannte Kinder in den israelischen Kibuzzinen, sie alle haben auch um ihr Leben gebettelt. Ariel und Kfir Bibas – wurden sie gerade wegen ihres Bettelns zu Tode gebracht?
    Die Filmpreise mögen begehrt sein. Mein Begehren ist Frieden.🙏

    12
    1. @Ella
      Guter Kommentar! Danke. 😘
      Bei dem Film zu The voice of Hind Rajab waren meine ersten Bilder von Kfir und Ariel vor Augen. Da brauche ich den Film nicht sehen.Kfir war noch so klein. Aber Ariel. Wie doll hat er vielleicht gebettelt? Und Hamas war GNADENLOS! Das sehe ich dann immer. Und Shiri. Immer wieder ihre angsterfüllten und bettelnden Augen! Kfir wird sicher auch geschrien haben. Ohne zu verstehen,was los ist. Da braucht man keinen Film drüber zu sehen. Hind Rajab evtl. Propaganda. Das denke ich!
      Eiskalte Grüße aus Berlin!🥶🥶❄️😂😂
      Manu

      6
      1. @Manu
        Sehe ich auch so. Man muss vielleicht auch wissen, dass der Film „The Voice of Hind Rahab“ eine tunesische Regisseurin hat. Tunesien hat eher eine feindliche Beziehung zu Israel. Wenn die Regisseurin nach ihren Aussagen in keiner Welt leben kann, in der ein Kind um Hilfe ruft und keiner kommt, ist sie weltfremd. Überall auf der Welt rufen Kider um Hilfe. Der Name des Mädchens ist meines Erachtens zudem ganz schön missbraucht worden, Hauptsache die Kasse klingelt. Und wie würde sich wohl HR Foundation nennen, wenn es das Kind nicht gäbe?
        Schöne Grüße zurück aus Schwaben, nicht ganz so kalt wie bei euch. Schönes Wochenende, Ella💝

        3
      2. Shiri und die Jungs konnten gewiss nicht mehr schreien oder betteln, sie wurden mit bloßen Händen erwürgt, da schreit man nicht mehr. Klingt brutal und grausam, ist aber so. Allein schon dafür empfinde ich Hass auf die Mörder, und auf jene, die das befürwortet haben.
        Der rote Michael, der mächtigste aller Erzengel, unter dessen Schutz diese Gingim standen, hat bereits Rache genommen, und er wird weiter Rache nehmen, auch an den Auftraggebern und Sponsoren der Mörder.
        Wartet die nächsten Wochen ab, es tut sich was . SHALOM

        1
        1. @Klaus
          Ja,ist klar. Ich meinte ja auch,wo sie mitgenommen wurden,weißt du. Ich hatte auf Youtube damals ein Video gesehen. Dieses Gesicht voller Angst. Und was Ariel wohl in der Zeit bis zu deren Ende geweint hat. So meinte ich das. Denn der Ausdruck von Shiri war furchtbar. Wie die Hoffnung,es ist nur ein böser Traum. Und dann haben die Hamas die drei doch mitgenommen.
          Viele Grüße

          1
  3. Filme sind immer wertvoll! Fest geschriebene Taten verbleiben ewige Zeugen. Auch die Vergangenheit die nicht möglich ist sie zu löschen. Sie ist die Chronik der Jahrhnderten. Karin

    2

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen