Zollabkommen mit Philippinen

TEL AVIV (inn) - Israel hat mit den Philippinen ein Abkommen abgeschlossen, das den Handel zwischen beiden Ländern erleichtern soll. Es steht im Zusammenhang mit Israels Ziel, sein wirtschaftliches Engagement in Asien zu verstärken.

Am Dienstag unterzeichneten die philippinische Botschafterin Petrolina P. Garcia und der stellvertretende israelische Außenminister Danny Ajalon das Übereinkommen in der Botschaft in Tel Aviv. Darin vereinbaren sie eine stärkere Zusammenarbeit zum Abbau von Handelshemmnissen und zur Ahndung von Zollverstößen.

Hintergrund des Abkommens ist ein wachsender Warenverkehr zwischen beiden Ländern. Im ersten Halbjahr 2010 exportierte Israel nach Angaben des Außenministeriums Güter im Wert von 147 Millionen Dollar in das asiatische Land. 2009 waren es im gleichen Zeitraum noch 106 Millionen Dollar. Gleichzeitig stieg die Einfuhr philippinischer Waren nach Israel um 28,2 Prozent auf rund 65 Millionen Dollar. Die Erleichterung des gegenseitigen Handels kann den Warenaustausch weiter wachsen lassen und somit beiden Volkswirtschaften zu mehr Wohlstand verhelfen.

Die Zeremonie zur Unterzeichnung des Zollabkommens wurde von einer hochrangigen Delegation des philippinischen Zollamtes begleitet. Sie befindet sich auf einer Israelreise, bei der sie sich über die Arbeit des israelischen Zolls informieren und mit führenden Vertretern des Zollamtes zusammenkommen wird.

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