Zentralratspräsident Schuster mit Augsburger Friedenspreis geehrt

Von epd

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat am Montagabend den Augsburger Friedenspreis erhalten. Schuster reihe sich in den Kreis der Preisträger ein, die zeigten, wie viel Kraft in persönlicher Haltung und Engagement stecke, sagte Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) laut Manuskript bei der Preisverleihung. Schuster verurteilte in seiner Dankesrede den wachsenden Antisemitismus sowie einseitige Schuldzuweisungen an Juden und Israel im Gazakrieg. „Ich würde mir wünschen, dass wir fair auf Israel blicken, ohne Schaum vor dem Mund“, sagte er.

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8 Antworten

  1. Es ist schoen, dass Josef Schuster, den Augsburger Friedenspreis erhalten hat.

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    1. Das finde ich auch, wünsche ihm eine kleine Portion Selbstkritik.

      Lieber Gruß Martin

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    2. Ja, Ute, aber er hört und sieht die Gefahr von Rechts sehr viel deutlicher als von Links. Doch die größere Gefahr lauert wirklich links des politischen Spektrums.
      Nichts desto trotz hat er den Friedenspreis verdient.
      SHALOM

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      1. Ja richtig, die Gefahr von Linken wird häufig unterschätzt. Mehr will ich dazu nicht sagen. Es auf ein sehr unangenehmes Ereignis in meinem Leben zurück, als ich 14 Jahre alt war.

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  2. Schuster Friedenspreis geehrt. Ein wichtiger Signal für die politische Weltbühne. Lass doch endlich Israel, bzw. die Juden in Ruhe! Sie verdienen den Friedenspreis. Im Fall des zeitlichen Krieges ist es die Antwort auf 07.10.2023, bitte zur Kenntnis nehmen diese ausgeführte Hamas Barbarei und 1200 Tote plus Geiseln, Israel schützt ihr Land und seine Bürger, sie kämpfen gegen Antisemitismus und jeglicher Ungerechtigkeit. Es ist nur traurig dass man es muss den „Unlernbaren“ immer wieder vor die Nase zu führen. Karin

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  3. Herzlichen Glückwunsch an Herrn Dr. Josef Schuster. Er ist in keiner einfachen Situation. Ich finde ihn sympathisch und ehrlich. Auf einem interessanten Gastbeitrag vom 12.11.25 (Deutschland braucht einen „neuen Aufstand der Anständigen“) beim Zentralrat der Juden bemängelt er Einiges.

    Zum Beispiel, dass das “Nie wieder” für viele zu einer Floskel verkommen ist, hinter der man sich heute verschanzt, um den Rest des Jahres unverdächtig zu sein. Er spricht vom „Gewand sogenannter Israelkritik“, den ganz konkreten Diskriminierungen und Bedrohungen von Jüdinnen und Juden.
    Er kritisiert auch die unangemessene Bewertung bei den Bedrohungen für unser Zusammenleben.
    Dazu ein wesentlicher Auszug:

    „Sie können den Kanzler fürs „Stadtbild“ kritisieren, wenn Sie das unbedingt wollen. Aber widmen Sie ihr Handeln dabei nicht dem „Kampf für Toleranz“, wenn Sie zu den beinahe alltäglichen Übergriffen auf jüdisches Leben in denselben Städten nichts zu sagen haben.“

    (Im Vorfeld dazu war auf die 50 Frauen eingegangen worden, die in „spontaner Empörung“ einen Brandbrief an den Kanzler verfassen und
    währenddessen eine Wissenschaftlerin an der Universität Halle über die „bis heute nicht bewiesenen“ Vergewaltigungen an israelischen Frauen spricht.)
    „Der Aufschrei lässt auf sich warten“, hieß es weiter.

    Herrn Dr. Schuster alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

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  4. Ich nehme an kritische Kommentare werden hier nicht veröffentlicht, anders kann ich mir die Jubelperser und das einseitige bejubeln eines Völkermordes (und seiner Unterstützer) nicht erklären.

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    1. Lieber Herr Egon M.:
      Warum sollte Ihr Kommentar hier nicht veröffentlicht werden? Da habe ich schon ganz andere gesehen.
      Zu Ihrer Behauptung eines Völkermordes möchte ich Ihnen den dazu zwischenzeitlich angepaßten Wikipediabeitrag empfehlen.

      Herr Josef Schuster ist ein kritischer und zugleich vorsichtig agierender Mensch, der um Ausgleich bemüht ist, auch um nicht selbst noch als Zielscheibe dienen zu müssen. Daher hat er Ihre diskreditierende Herablassung nicht verdient.

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