Zentralrat der Juden ehrt Kabarettisten Dieter Nuhr

Von epd

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ehrt den Kabarettisten Dieter Nuhr mit seiner wichtigsten Auszeichnung, dem Leo-Baeck-Preis. Man würdige „seinen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus in der Medienlandschaft“, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Zentralratspräsident Josef Schuster erklärte, Nuhr setze sich in Beiträgen „mit herausragender Klarheit gegen Antisemitismus ein“. Er nutze seine Rolle als Kabarettist und seine Plattform im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, um „konsequent Doppelstandards in der deutschen Debatte um Israel offenzulegen“. Die Verleihung ist am 10. Juni.

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18 Kommentare

  1. Das finde ich echt gut. Hat er auch verdient! Ich habe schon so viele Beiträge von ihm gehört/gesehen. Und er trifft immer voll ins Schwarze! Weiter so Herr Nuhr!!!👍👍👍

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  2. Es freut mich, dass der Kabarettist Dieter Nuhr vom Zentralrat der Juden geehrt wird.

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  3. Ganz nach meinem Geschmack.
    Geradlinig und unverblümt, sogar in seiner
    Kritk gegenüber der derzeitigen Regierung Israels. Er differenziert in unmissverständlicher
    Weise, das gefällt mir sehr gut.
    Diese Ehrung ist hochverdient, meine Gratulation.
    SHALOM

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    1. Und der Laudator, Ahmad Mansour, könnte nach meinem Dafürhalten der nächste Preisträger sein, auch wenn er Israeli ist.
      SHALOM

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  4. Wer von Ihnen kennt Leo Baeck überhaupt? Mal in Wiki lesen, ein so mutiger, widerstandsfähiger stets vom Tod bedrohter Jude geg. ein NS-Regiem, deportiert nach Theresienstadt, dort keine Unterschiede zwischen Katholiken oder Zionisten machte und unterrichtete. Kein Lot nachgelassen und trotzdem ein literarisches Werk hinterließ.
    Diesen Preis einem Nuhr zu vergeben, der im Wohlstand lebt und von unseren GEZ-Gebühren sehr gut lebt. Unbedroht und anerkannt

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      1. Martin
        Lebst in Armut? Hast du einen Job und ein eigenes Einkommen? Erzähl mal.
        Wenn du darüber nicht sprechen möchtest, dann sag doch mal in aller Deutlichkeit, was dich so aufregt. Oder bist du Dieter Nuhr?
        Der jedenfalls würde meinen Kommentar mit satirischer Brillanz beantworten.

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    1. @Brigitte
      Dieter Nuhr, unser Held. Warum? Wer in Deutschland pro Israel ist, lebt gefährlich.

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      1. AlbertNola
        „Helden werden selten älter“ wusste schon Herman van Veen. Hätte auch mit einem verschmitzten Grinsen von Nuhr kommen können.

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        1. @Brigitte
          Dieter Nuhr will kein Held sein. Deutsche Linksradikalen und Islamisten zwingen ihn dazu.

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    2. Ich, Brigitte,ich weiß wer Leo Baeck war, er ist sogar in Israel ein Begriff.
      Sie, Brigitte, leben ja auch im Wohlstand, von uns anerkannt als Israelkritikerin, und unbedroht, sonst würden wir wohl kaum miteinander diskutieren. Was Dieter Nuhr betrifft, der wird mit Sicherheit Hassmails oder Drohungen in seine Richtung kennen, da können Sie unbesorgt sein.

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      1. @Klaus
        Ja,damit hat Nuhr reichlich zu tun. Aber er meinte dann,das muss man aushalten. Denn er lässt sich nicht den Mund verbieten. Ich weiß nicht, wo ich dss Interview gesehen hatte. Aber das waren seine Worte.

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    3. Ja, Brigitte, man hätte den Preis einem Judenhasser geben sollen, aber doch nicht jemand, der sich gegen Judenhass stellt. Was per se für gewisse Zeitgenossen ein Verbrechen ist, gelle Brigitte.

      Nuhr stellt sich gegen den Antisemitismus, gegen Judenhass. Und das unter Anfeindung. Aber wahrscheinlich hätte den Preis die liebe Sophie bekommen müssen, die von den GEZ Gebühren auch sehr gut lebt.

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    4. Gut, gibt es Menschen wie Dieter Nuhr. Zivilcourage ist bei ihm vorhanden, ein kritischer Blick und eine geschliffene Zunge. Sicherlich ist er nicht unbedroht. Irgendwelche Islamofaschisten oder gewokte Wohlfühllinke oder Judenhasser oder Antizionisten oder … belästigen und bedrohen ihn gewiss.

      Ich finde es sehr nützlich, dass er als bekannte Person eher nicht um sein Leben fürchten muss. So kann er immer wieder seine Kritik pointiert platzieren. Im Gegensatz zu meiner Oma Anna, die 1938 in Graz/Österreich als Jüdin im Radio gegen die Nazis sprach… 1942 starb sie im KZ Bernau.

      Also: Lieber ein lebender Nuhr, der kritisch ist als eine tote Oma, die nichts mehr sagen kann! Ikh hab dich asoi lieb, bobe un ikh bin stolts af dir.

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  5. Komisch,kaum bekommt jemand einen Preis,wo er Israel nicht an den Pranger stellt,prompt kommt die sogenannte moralische Keule. Aber mich wundert gar nichts mehr.

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