Zeitungsbericht: PLO-Geheimdienste schnüffelten für Saddam

GAZA / LUDWIGSHAFEN (inn) – Palästinensische Geheimagenten haben offenbar mit Nachrichtendiensten des Irak zusammengearbeitet – sie beschafften Informationen über mögliche Angriffsziele in Israel und Saudi-Arabien, berichtet die Ludwigshafener Tageszeitung „Die Rheinpfalz“.

Das Blatt verfügt über gute Quellen im Heiligen Land und brachte in der Vergangenheit immer wieder selbst recherchierte Berichte über Mißstände in der Autonomiebehörde der Palästinenser.

Die Akten, die eine Zusammenarbeit zwischen der PLO und dem Regime von Saddam Hussein beweisen, befänden sich in einem geheimen Versteck im Gazastreifen, heißt es in dem Bericht. Dorthin seien die Unterlagen kurz vor Beginn der Operation „Schutzmauer“ in Judäa und Samaria gebracht worden, um sie dem Zugriff der Israelis zu entziehen.

Zuständig für die „Irak-Connection“ innerhalb der PLO-Behörde sei Minister Azzam al-Ahmad aus Gaza. Er habe PLO-Chef Yasser Arafat über die Zusammenarbeit mit Bagdad informiert.

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