Zehn Verletzte bei Militäreinsatz in Rafah

RAFAH (inn) – Die israelische Armee ist am frühen Dienstagmorgen mit zahlreichen Panzern und Bulldozern in die palästinensische Ortschaft Rafah im südlichen Gazastreifen vorgerückt. Während der Großrazzia kam es zu Gefechten zwischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern – dabei wurden mindestens neun Palästinenser und ein Israeli verletzt.

Palästinensischen Augenzeugen zufolge rückten die Truppen mit etwa 25 Panzern in die Ortschaft ein. Soldaten durchsuchten mit Spürhunden die Gegend und ließen zwei Häuser abreißen.

Wie ein Armeesprecher mitteilte, hätten Palästinenser mindestens fünf Sprengsätze auf die Truppen geworfen. Soldaten hätten das Feuer erwidert. Bei den Gefechten wurden neun Palästinenser im Alter zwischen zwölf und 35 Jahren verletzt. Einer von ihnen sei lebensgefährlich am Kopf verwundet worden. Ein Soldat wurde leicht verletzt.

Noch liegen seitens der Armee keine Angaben zum genauen Grund der Razzia vor.

Rafah war in der Vergangenheit vor allem wegen seiner Schmuggeltunnel nach Ägypten häufig Ziel größerer Militäreinsätze.

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