Zahl der Terrorakte weiter gesunken

JERUSALEM (inn) - Die Zahl der Terrorakte in Israel ist stark gesunken. Das teilte der Inlandsgeheimdienst Schabak am Montag mit. Im Juni verzeichneten die Sicherheitsexperten nur 38 terroristische Vorfälle.

Im Januar, als die israelische Armee im Zuge der Operation „Gegossenes Blei“ umfangreicher gegen die Hamas im Gazastreifen vorging, waren es noch 580 gemeldete Vorfälle. In den Monaten Februar und März fiel die Zahl auf 120 pro Monat.

Kein Israeli wurde im vergangenen Monat durch Terrorattentate im Inland verletzt. Laut dem Schabak ist die Zahl von Terrorakten im Westjordanland und im Gazastreifen so niedrig wie nie seit der Militäroperation.

Die meisten terroristischen Vorfälle im Westjordanland waren kleiner als die an der Grenze zum Gazastreifen. Jugendliche warfen Molotov-Cocktails und Steine auf Fahrzeuge. Von organisiertem Terror, bei dem Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf israelische Ziele gefeuert werden, war deutlich weniger zu spüren.

Im April gab es 69 terroristische Vorfälle, im Mai 51. Während dieser Monate feuerten militante Palästinenser rund 10 bis 20 Kassam-Raketen aus Gaza auf Israel ab. Im Juni sank die Zahl weiter auf 38 Terrorakte. Davon waren 22 im Westjordanland und 16 in Gaza.

„Wir sehen das als Erfolg“, sagte ein Armeevertreter gegenüber der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. „Besonders die Tatsache, dass es keine Verluste auf unserer Seite gab. Aber wir sollten uns nicht zufrieden zurücklehnen, denn die Terror-Gruppen sind weiter hoch motiviert, Angriffe durchzuführen. Die Truppen müssen sich weiter anstrengen.“ Der Armeeangehörige vermutet, dass die Terroristen im Gazastreifen die Zahl der Angriffe lediglich reduzieren wollten, anstatt sie ganz einzustellen.

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