Der russische Botschafter in Israel Anatoly Viktorov hat einen Vorwurf von Yad Vashem, Russland missbrauche das Holocaustgedenken zur Geschichtsklitterung, zurückgewiesen. In einem offenen Brief schrieb Viktorov am Montag, er sei darüber „bestürzt und erschüttert“. Hintergrund ist die Entscheidung Russlands, einen nationalen Gedenktag „für die Opfer des Völkermordes am sowjetischen Volk“ einzuführen, der von den Nazis während des „Großen Vaterländischen Krieges“ verübt worden sei. Die Gedenkstätte kritisierte den Vorstoß als Versuch, historische Fakten „für politische Zwecke zu manipulieren“. (mw)
The Russian Federation’s decision to establish an annual national Day of Remembrance commemorating the Nazi "Genocide of the Soviet People", while omitting any mention of the heinous crime of the Holocaust perpetrated specifically against the Jewish people, is yet another…
— Yad Vashem (@yadvashem) January 8, 2026
2 Antworten
Wenn der russische Botschafter diesen Vorwurf entkräften will, möchte er doch bitte explizit klarstellen, daß mit den vielen Millionen ermordeter Sowjetbürger auch die sowjetischen Juden gemeint sind .Die waren auch Opfer des Völkermordes.
SHALOM
Was ist nur noch in verdrehten Köpfen los?
Geschichtsveränderungen. In der Sowjetunion und in der Ukraine wurden Juden ermordet, nicht nur von Deutschen.
OT: In Berliner Schulen will man seit gestern DDR-ZEITEN weniger als Schulunterrichtsfach. Will man SED, Gefängnisse, Todesschüsse verschleiern?
Seltsame Zeiten. Shabbat Shalom