Yad Vashem wirft Russland Geschichtsklitterung vor

Von Israelnetz

Der russische Botschafter in Israel Anatoly Viktorov hat einen Vorwurf von Yad Vashem, Russland missbrauche das Holocaustgedenken zur Geschichtsklitterung, zurückgewiesen. In einem offenen Brief schrieb Viktorov am Montag, er sei darüber „bestürzt und erschüttert“. Hintergrund ist die Entscheidung Russlands, einen nationalen Gedenktag „für die Opfer des Völkermordes am sowjetischen Volk“ einzuführen, der von den Nazis während des „Großen Vaterländischen Krieges“ verübt worden sei. Die Gedenkstätte kritisierte den Vorstoß als Versuch, historische Fakten „für politische Zwecke zu manipulieren“. (mw)

Schreiben Sie einen Kommentar

2 Antworten

  1. Wenn der russische Botschafter diesen Vorwurf entkräften will, möchte er doch bitte explizit klarstellen, daß mit den vielen Millionen ermordeter Sowjetbürger auch die sowjetischen Juden gemeint sind .Die waren auch Opfer des Völkermordes.
    SHALOM

    3
  2. Was ist nur noch in verdrehten Köpfen los?
    Geschichtsveränderungen. In der Sowjetunion und in der Ukraine wurden Juden ermordet, nicht nur von Deutschen.
    OT: In Berliner Schulen will man seit gestern DDR-ZEITEN weniger als Schulunterrichtsfach. Will man SED, Gefängnisse, Todesschüsse verschleiern?
    Seltsame Zeiten. Shabbat Shalom

    5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen