Wirtschaftskrise in Autonomiegebieten hilft den Extremisten

GAZA (inn) – Die schwere Wirtschaftskrise in den Palästinensergebieten hilft den Islamisten. Die Gruppen Hamas und Jihad al-Islami finden Zulauf, weil sie Sozialstationen betreiben, meldet der Israelische Rundfunk unter Berufung auf palästinensische Quellen.

Mehr als die Hälfte der Palästinenser lebten unterhalb der Armutsgrenze, die auf rund 550 Euro im Monat für eine sechsköpfige Familie festgesetzt ist. Im Gazastreifen ist die wirtschaftliche Situation weit schlechter als in Judäa und Samaria. In der Region Gaza leben acht von zehn Palästinenser in Armut.

Die Arbeitslosigkeit in den Autonomiegebieten liegt bei 40 Prozent. Die islamistischen Organisationen unterhalten Hilfszentren und verteilen Nahrung und Medikamente. Deswegen fänden sie immer stärkeren Zulauf aus ärmeren Bevölkerungsschichten, heißt es in dem Bericht weiter. Beide Organisationen unterhalten auch militärische Zweige, die Terroranschläge gegen israelische Zivilisten verüben.

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