Weniger Verkehrstote im Jahr 2003

TEL AVIV (inn) – Die Zahl der Verkehrstoten in Israel ist in diesem Jahr um rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Verloren bis Mitte Dezember 473 Menschen durch Verkehrsunfälle ihr Leben, so waren es im vergangenen Jahr noch 528 Menschen. Das teilte ein Vertreter der israelischen Polizei auf einer Konferenz zur Sicherheit auf den Straßen am Donnerstag in Tel Aviv mit.

Wie Benzion Salman, Direktor des Verkehrsministeriums, sagte, seien in diesem Jahr in mehr als einem Drittel der Unfälle Fußgänger verwickelt gewesen. Sein Ministerium werde deshalb ein Programm für das kommende Jahr entwickeln, in dem es vor allem um die Sicherheit der Passanten gehe.

Durch Verkehrsunfälle entstehe dem Staat Israel jährlich ein Verlust von rund 1,8 Milliarden Euro, sagte Premierminister Ariel Scharon bei der Veranstaltung. Die Regierung werde weiter mit den Bürgern zusammenarbeiten, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren, so Scharon.

Ehrengast auf der Konferenz in der Mittelmeermetropole war der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani. Es sprach unter anderem über die Maßnahmen, die er in seiner Stadt gegen Kriminalität und Verkehrsunfälle eingeleitet hatte.

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