Weniger Kindersterblichkeit im Palästinensergebiet

RAMALLAH / GAZA (inn) - Die Kindersterblichkeit in den palästinensischen Autonomiegebieten ist in den vergangenen zehn Jahren um fast 20 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einem Bericht des palästinensischen Zentralbüros für Statistik (PCBS) hervor, der anlässlich des Weltgesundheitstages veröffentlicht wurde - dieser wird am 7. April begangen.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtet, lag die Sterberate im Jahr 2010 bei 20,6 pro 1.000 Lebendgeburten. Zehn Jahre zuvor war sie noch mit 25,5 beziffert worden. Bei Kindern unter fünf Jahren wurde die Kindersterblichkeit 2010 mit 25,1 pro 1.000 angegeben, im Jahr 2000 betrug der Anteil noch 28,7.

Im Durchschnitt bringt jede palästinensische Frau jetzt 4,2 Kinder zur Welt. 2000 waren es noch 5,9 und damit 28,8 Prozent mehr.

Im Palästinensergebiet gab es im vergangenen Jahr 76 Krankenhäuser. Für je 1.000 Einwohner standen dort 1,26 Betten zur Verfügung. Anfang 2010 wurden außerdem 665 Erste-Hilfe-Zentren gezählt. Von ihnen betrieb 62 Prozent die Regierung. 30 Prozent standen unter der Führung von nichtstaatlichen Organisationen und 8 Prozent wurden vom UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, verantwortet.

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