Wegen Spende an Opposition: Israelin in Russland zu Haftstrafe verurteilt

Von Israelnetz

Ein russisches Gericht hat vergangene Woche die russisch-israelische Staatsbürgerin Sofia Rosenfeld wegen einer 2021 entrichteten Spende zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Mit knapp 30 Dollar unterstützte sie die „Stiftung für Korruptionsbekämpfung“ des 2024 unter verdächtigen Umständen verstorbenen Regimekritikers Alexej Nawalny. Nachdem der Kreml die Organisation im Juni 2021 mit einem Verbot belegte, stellte Rosenfeld die Unterstützung ein. Vier Jahre später erhoben die russischen Behörden dennoch Anklage. Vor Gericht beteuerte Rosenfeld, sie sei keine Extremistin und unpolitisch. (mw)

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5 Kommentare

  1. Die arme Frau. Das ist das putinistische Russland. Gebe Gott, dass sie es gut übersteht und dieser Verbrecher endlich bald stirbt.

    1. @Christian
      Das hoffe ich auch Christian 🙏, aber dann kommt ein neuer Verbrecher nach.
      Dmitri Medwedew z.B. ist m.E. noch brutaler, Präsident von Putins Garden und eine der radikalsten Stimmen im Kreml.

  2. Wissenschaftlerin für arktische Wasservögel zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt, die in eine Strafkolonie verlegt werden soll. Zu befürchten, dass sie das nicht überlebt, siehe Alexei Nawalny. In Russland öffentlich an Organisationen zu spenden, die mit Nawalny in Verbindung stehen, ist lebensgefährlich. Putins Spezialoperation kostet Geld! Hätte sie ihre Spende an den russischen Staat gehen lassen, wäre sie vermutlich geehrt worden.

  3. Israelin in Russland verurteilt. Was sonst ist von den Russen zu erwarten? Nicht von den Menschen sondern der Regierung bestimmt! Sie einzig ist mächtig! Das arme Mädchen Rosenfeld hat keine Chance! In Russlands Gesetzen hat eine Spende für die Opposition keine Gültigkeit. Ist strafbar! Beten wir für sie. Karin

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