Olmert lobte die ägyptischen Bemühungen, die zur Waffenruhe im Gazastreifen geführt hätten. „Zwischen Ägypten und Israel gibt es eine strategische Zusammenarbeit, und Ihrer entschiedenen Führung – neben der besonderen Bemühung, die Sie machen, um Ruhe zu bringen – gebührt große Wertschätzung in der internationalen Gemeinschaft und in Israel“, sagte er laut der Zeitung „Jediot Aharonot“.
Nach dem Gespräch teilte ein Mitglied der israelischen Delegation mit: „Wir haben das Versprechen gekommen, dass der Rafah-Übergang nicht geöffnet wird, solange der Fall Schalit nicht gelöst ist.“ Der Übergang befindet sich an der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen.
Klage der Familie Schalit abgewiesen
Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, wies das Oberste Gericht in Israel unterdessen eine Klage der Familie Schalit gegen die Waffenruhe zurück. Gleichzeitig verfügte es, das israelische Kabinett müsse den Angehörigen des Entführten mehr Informationen geben als bisher. Die Schalits hatten das Gericht aufgefordert, zu erwirken, dass die Feuerpause mit der Hamas erst in Kraft trete, wenn ihr Sohn freigelassen sei.