Vier Israelis bei Anschlägen ermordet – Drei Schüler unter den Opfern

JERUSALEM (inn) – Palästinensische Terroristen haben in der Nacht zum Mittwoch bei zwei Anschlägen vier Israelis erschossen: Nahe der jüdischen Ortschaft Ofra, nördlich von Ramallah, ermordeten sie einen 50jährigen Mann und in Itamar, einer jüdischen Gemeinde bei Shechem in Samaria, drei Talmudschüler.

In Itamar zerschnitt ein Palästinenser den Sicherheitszaun der Ortschaft und erschoß zwei jugendliche Israelis, als diese Basketball spielten. Dann drang der Terrorist in die Yeshiva (Talmudschule) ein und feuerte mehrere Schüsse auf die Schüler ab. Dabei wurde ein weiterer Jugendlicher getötet und zwei 14jährige Israelis verletzt. Die Verletzten wurden mit einem Helicopter in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Der Wachmann von Itamar erschoß den Terroristen.

Bei den Opfern handelt es sich um Gilad Stiglitz (14) aus Yakir, Avraham Siton (17) aus Shilo und Nataniel Riachi (17) aus Kochav Ya’acov.

Nahe Ofra eröffneten Terroristen das Feuer auf ein israelisches Fahrzeug und töteten den Fahrer, den 50jährigen Israeli Albert Maloul. Sein Beifahrer, Herzl Maloul, erlitt leichte Verletzungen und wurde in das Hadassah-Krankenhaus nach Jerusalem gebracht. Die beiden Cousins waren auf dem Weg von Ofra nach Jerusalem.

Zu beiden Anschlägen haben sich die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden bekannt, eine Untergruppe von PLO-Chef Yasser Arafats Fatah-Partei.

Am Mittwochmorgen hat sich das israelische Sicherheitskabinett getroffen, um über eine Reaktion auf die Attentate zu beraten.

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