Vier afrikanische Flüchtlinge an ägyptischer Grenze getötet

NABLUS (inn) - Ägyptische Grenzpolizisten haben vier afrikanische Flüchtlinge erschossen, die nach Israel eindringen wollten. Durch die Schüsse seien zudem zwei Äthiopier verletzt worden, hieß es in der Nacht zum Mittwoch aus ägyptischen Sicherheitsquellen.

Wie die Tageszeitung “Jediot Aharonot” unter Berufung auf den ägyptischen Sicherheitsapparat meldet, trugen die Getöteten keinerlei Ausweispapiere mit sich. Deshalb sei ihre Herkunft noch nicht bekannt.

Die Ägypter bemühen sich, Islamisten und Drogenschmuggler an der illegalen Einreise nach Israel oder in den Gazastreifen zu hindern. Immer wieder reagieren afrikanische Flüchtlinge nicht auf die Aufforderung, sofort anzuhalten. Seit Mai wurden an der Grenze mindestens zwölf solche Eindringlinge erschossen. Viele andere wurden in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt. Die Flüchtlinge stammen unter anderem aus Eritrea, Äthiopien und dem Sudan.

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