Viele Tote bei Raketeneinschlag in palästinensischer Schule – Soldat getötet

GAZA (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist am Dienstagnachmittag eine Schule des UN-Hilfswerkes für palästinensische Flüchtlinge getroffen worden. Zahlreiche Palästinenser wurden getötet.

Nach palästinensischen Angaben starben bei dem Angriff mindestens 40 Zivilisten. Weitere 13 Palästinenser seien ums Leben gekommen, als eine israelische Rakete direkt in einem Wohnhaus einschlug. Unter den Toten seien neun Angehörige einer Familie sowie sechs Kinder zwischen einem und zwölf Jahren.

Wie die Tageszeitung “Jediot Aharonot” meldet, hat die Armee bislang nicht auf die palästinensischen Berichte reagiert. Seit dem Beginn der Operation “Gegossenes Blei” gegen die Terror-Infrastruktur im Gazastreifen wurden 610 Palästinenser getötet.

Soldat stirbt durch Schüsse aus Hinterhalt

Wie das Militär unterdessen bekannt gab, war bereits am Morgen ein israelischer Soldat ums Leben gekommen. Bewaffnete Palästinenser hatten aus einem Hinterhalt auf ihn und seine Kameraden geschossen. Die Israelis erwiderten das Feuer. Vier Soldaten erlitten Verletzungen. Bislang hat die Operation die Leben von sechs israelischen Armeeangehörigen gefordert. Vier von ihnen kamen durch Feuer aus den eigenen Reihen zu Tode.

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