Der 45-jährige Armeeveteran hatte Verbrennungen an über 70 Prozent seines Körpers erlitten. Er wurde in Israels fortschrittlichster Abteilung für Brandwunden im medizinischen Zentrum in Tel HaSchomer bei Tel Aviv behandelt.
Mafi‘i hatte sich am 22. Juli an einer Bushaltestelle in Jahud mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet (Israelnetz berichtete). Nach Angaben eines Augenzeugen rief er vorher, dass er Schulden habe. Sein Bruder Schlomo sagte später, mehrere Tage vor dem Vorfall habe der Veteran ihrer Schwester erzählt, er wolle Mosche Silmans Beispiel folgen und sich in Brand setzen. Dies berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“.
In seinem Wehrdienst war Mafi‘i verwundet worden. Nach der Rehabilitation arbeitete er als Freiwilliger für den Grenzschutz. Durch einen Unfall erlitt er einen Schlaganfall. In den vergangenen Jahren nahmen sich die nationale Versicherung und das Militär seiner finanziellen Lage an, nachdem er als armeeversehrt anerkannt worden war.
Bereits Mitte Juli hatte sich der 57-jährige Obdachlose Silman aus Haifa bei einer Demonstration selbst angezündet. Der Grund waren offenbar ebenfalls finanzielle Probleme. Am 23. Juli erlag er in Tel HaSchomer seinen Verletzungen.