Verheerende Bilanz: Hunderte Angriffe trotz Feuerpause

JERUSALEM (inn) – In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 21 Israelis bei palästinensischen Angriffen ums Leben gekommen. Trotz der Feuerpause war der Juli der gewaltsamste Monat seit eineinhalb Jahren. Das geht aus einem Bericht des Inlandsgeheimdienstes Schin Beit hervor.

Von Januar bis Juli 2005 wurden zudem 238 Israelis durch palästinensische Terroristen verwundet. Im Juli gab es 436 Zwischenfälle, darunter 142 Angriffe mit Mörsergranaten auf israelische Ziele. Im Vergleichsmonat 2004 hatte der Geheimdienst 426 gewaltsame Vorfälle gezählt. Direkt nach Beginn der Feuerpause, im vergangenen Februar, gab es nur 129 Zwischenfälle.

Mehrere Anschläge verhindert

Unterdessen nahm der Schin Beit drei Mitglieder der Terrorgruppe Dschihad al-Islami fest. Die Palästinenser aus Dschenin wollten Granaten und Kassam-Raketen bauen. Zudem waren sie an dem Plan beteiligt, drei israelische Zivilisten zu entführen und zu töten.

Der israelische Geheimdienst konnte weitere Terrorpläne vereiteln. Dazu gehören ein Versuch des Dschihad al-Islami, einen Soldaten in der Nähe von Hebron zu entführen, sowie ein geplantes Selbstmordattentat der Tansim-Milizen in Israel.

Im Gazastreifen entdeckten Sicherheitskräfte einen Tunnel, den Terroristen vom Dschihad al-Islami in die Siedlung Neveh Dekalim gruben. Zu dem Zeitpunkt war der Gang fast fertiggestellt. Selbstmordattentäter hatten auf diesem Wege in die jüdische Ortschaft gelangen wollen.

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