Verdacht: Araber plante Anschlag auf Knesset

JERUSALEM (inn) – Die israelischen Sicherheitskräfte haben offenbar einen Anschlag auf die Knesset verhindert. Sie nahmen einen israelischen Araber fest, der nach Annahme der Polizei bereits Vorbereitungen für das Attentat getroffen hatte.

Nach eigenen Angaben hatte der 20-jährige Verdächtige aus Galiläa Material gekauft, das für die Herstellung von Sprengsätzen verwendet wird. Er hatte bereits zu Hause damit experimentiert, allerdings kam es dabei nur zu einer kleinen Explosion, die minimalen Schaden anrichtete.

Die Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass der Verdächtige für ein Bauunternehmen arbeiten wollte, das im Bereich der Knesset tätig ist. Auf diese Weise habe er untersuchen wollen, wie er den Anschlag verüben könne. In den vergangenen Monaten habe er durch Informationen aus dem Internet die Ausrüstung besorgt, die für ein Attentat nötig sei.

Zudem steht der 20-Jährige im Verdacht, Angriffe auf Ziele der israelischen Sicherheitskräfte geplant zu haben. Dafür habe er Zellen in Galiläa gründen wollen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der Araber bereits am 13. Februar festgenommen, als er die Gegend der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem verließ. Seine Identität und sein Wohnort wurden noch nicht bekannt gegeben. In der Angelegenheit wurde zudem ein Bewohner von Ostjerusalem verhaftet. Am kommenden Montag soll der israelische Araber in Haifa vor Gericht gestellt werden.

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