USA bestätigen Sharon: Libyen arbeitet an einem Atom-Programm

WASHINGTON (inn) – Amerikanische Regierungskreise haben Israels Einschätzung bestätigt, nach der Libyen die erste „arabische Atombombe“ bauen könnte. Der US-Unterstaatsekretär für Waffenkontrolle und internationale Sicherheit, John Bolton, sagte in Washington, seine Regierung habe keinen Zweifel an den Aussagen von Israels Premierminister Ariel Sharon.

Der Regierungschef hatte mit Anmerkungen zu Libyen in seiner Neujahrsansprache Aufsehen erregt. Laut Sharon bemüht sich das nordafrikanische Land mit Hilfe Nordkoreas um die Entwicklung einer Atombombe.

Sollten sich die Hinweise weiter verdichten, käme auch die ägyptische Regierung in Erklärungsnot. Libyen gilt als „Hinterhof Ägyptens“. Kein Experte zweifelt daran, daß der Regierung in Kairo die Pläne des Nachbarlandes verborgen geblieben sein könnten.

Für Israel besteht keine unmittelbare Gefahr. Libyen besitzt keine Trägerraketen, die israelisches Territorium erreichen können. Es gilt jedoch nicht als ausgeschlossen, daß Terroristen in den Besitz einer Atombombe gelangen könnten, wenn solche Waffen sich in Libyen befinden.

Der Staat galt viele Jahre lang als einer der Hauptunterstützer des arabischen und islamischen Terrors. Auch die Terroristen der nordirischen IRA erhielten in den 80er Jahren große Mengen Waffen und Sprengstoff aus Libyen.

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