US-Außenminister Colin Powell verurteilt palästinensischen Terror

WASHINGTON (inn) – US-Außenminister Colin Powell hat scharfe Kritik an der Welle des palästinensischen Terrorismus geübt – und die Konfliktparteien im Nahen Osten zu einer friedlichen Lösung aufgefordert.

Vor Journalisten in Washington forderte Powell PLO-Chef Yasser Arafat erneut auf, gegen den von seinen Reihen ausgehenden Terror vorzugehen. Ganz allein der Terror der Palästinenser habe die aktuelle Krise ausgelöst – und nicht ein Versagen der Politik.

Die Regierung der Vereinigten Staaten und die westliche Welt verurteilten diese Akte des Schreckens in der stärksten möglichen Form, sagte Powell.

Die aktuelle Terrorwelle sei um so ärgerlicher, als die Vermittlungsaktion von General Anthony Zinni in der vergangenen Woche erste Erfolge gezeigt habe, sagte Powell. Der Sondergesandte werde in der Region bleiben.

Gleichzeitig betonte der Außenminister Israels Recht auf Selbstverteidigung. Er habe die Regierung in Jerusalem jedoch gebeten, die möglichen Konsequenzen zu bedenken.

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