Urlaub in Israel – es geht doch! Israelnetz-Seminargruppe in Eilat

EILAT (inn) – Kann man in Israel noch Urlaub machen? Klar, kann man das! Eine Seminargruppe von „Israelnetz“ ist derzeit im Heiligen Land unterwegs: Unser PR-Manager Egmond Prill schildert seine Eindrücke von der ersten Station aus Eilat.

Punkt 11:00 Uhr Ortszeit dröhnten am Dienstag in ganz Israel die Sirenen – so auch in der Hafen- und Touristenstadt Eilat am Roten Meer. Zusammen mit Einwohnern der Stadt standen auch die 22 Teilnehmer der Israelnetz-Seminargruppe für zwei Minuten still. Vor dem Hotel an einer viel befahrenen Straße, wo der Verkehr stoppte, gedachten die deutschen Touristen an die über 21.000 israelischen Militärangehörigen, die in den Kriegen seit 1948 gefallen sind.

Eilat, der Badeort am Roten Meer, ist eine Perle. Hier ist es warm, schön und sicher. Wer will, kann mit Delphinen schwimmen oder schnorcheln – oder (trockenen Fußes) vom Unterwasserobservatorium aus die Wunderwelt des Roten Meers betrachten.

Am Abend des „Yom HaSikaron“ hatte die Gruppe Jack Pri-Gal, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, zum Gespräch eingeladen. Pri-Gal zeigt sich dankbar und zufrieden, vor ausländischen Touristen sprechen zu können. Er erläuterte die schwierige politische Situation und verheerenden Auswirkungen auf den Tourismus.

Das Verhältnis des Staates Israel zur Europäischen Union (EU) habe sich verschlechtert im Vergleich zu den Zeiten, „als wir separat mit den Staaten verhandelten“.

Auf die Frage nach UN-Blauhelmen im Lande und an der Nahtstelle zur Palästinensischen Autonomie äußerte er verhalten: „Wenn sie wirklich dem Frieden dienen, sollen sie kommen. Wir müssen das Problem direkt lösen. Dafür aber müssen beide Seiten des Konfliktes reden. Aber die Seiten haben nicht das gleiche Ziel“.

Von Eilat aus geht die Reise der deutschen Gruppe zum Toten Meer bis nach Jerusalem.

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