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UNO: „Israel verhindert Not-Verpflegung im Gaza-Streifen“

GAZA (inn) – Die Hilfsorganisation der Vereinten Nationen UNRWA wirft Israel vor, Hilfsaktionen im Gaza-Streifen zu verhindern. Wegen verstärkter Sicherheitsvorschriften dürfen keine Schiffscontainer mehr durch den Karni-Übergang nach Israel eingeführt werden.

Die UNRWA schreibt in einem Statement, dass Israels Sperre sie zwinge, die Lieferung von etwa 11.000 Tonnen Lebensmitteln zu unterbrechen. Ansonsten würde eine sehr teure Massenkarambolage durch leere Schiffscontainer entstehen. Das Ausfuhrverbot verhindere so die Austeilung von Essen für rund 600.000 Flüchtlinge.

Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, erlaubt das israelische Militär zwar weiterhin humanitäre Hilfe im Gaza-Streifen. Jedoch verbietet es die Ausfuhr leerer Container. Der Grund ist der doppelte Selbstmord-Anschlag am 14. März in Aschdod, bei dem sich die Bomben-Attentäter in einem verborgenen Fach eines leeren Frachtbehälters versteckt haben. Dadurch konnten sie ungesehen auf die israelische Seite gelangen und sich in die Luft sprengen. Bei diesem Anschlag starben zehn weitere Israelis.

„Indem wir den Übergang in eine Richtung blockieren, gewinnen wir Zeit, um Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern“, sagte ein offizieller Vertreter des israelischen Militärs.

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