Ausgrabungen in der Jerusalemer Altstadt sollen sofort eingefroren sowie weitere Zerstörung durch jüdische Extremisten unterbunden werden, heißt es in der Resolution. Israel ist aufgefordert, notwendige Schritte zu unternehmen, um solche Verstöße zu verhindern. Die Resolution erhielt während der 38. Sitzung des Komitees zwölf Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme und acht Enthaltungen, meldet die Kuwaiter Nachrichtenagentur „Kuna“.
In dem Dokument wird die Beschädigung historischer Keramikverzierungen an den Toren eines Moschee-Turms sowie Beschädigung an Türen und Fenstern der Al-Aksa-Moschee bedauert, verursacht durch einen Einsatz der israelischen Polizei, meldet die Agentur. Diese Vorstöße entweihten die Heiligkeit der Moschee. In der Resolution wird zudem eine israelische Entscheidung verurteilt, ein UNESCO-Team zur Besichtigung der Jerusalemer Altstadt kurzfristig auszuladen.
Die UNESCO hatte am Wochenende die Höhlen im israelischen Nationalpark von Beit Guvrin und die Terrassen von Battir im Westjordanland zum Weltkulturerbe erklärt (Israelnetz berichtete). Die 38. Sitzung des Komitees in Katar läuft noch bis zum Mittwoch.