UNESCO lobt israelisches Projekt

Schach verbindet. Das sieht auch die UNESCO so und lobt das israelische „Chess4Solidarity“-Projekt. Anlass ist der Tag der Toleranz am 16. November.
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Das königliche Spiel Schach baut Brücken zwischen Nationen

Foto: Jachym Michal on Unsplash

Das königliche Spiel Schach baut Brücken zwischen Nationen

PARIS (inn) – Der Direktor der Öffentlichkeitsarbeit bei der UNESCO, Matthieu Guevel, hat das israelische Schachturnier „Chess4Solidarity“ (Schach für Solidarität) gelobt. Das Turnier sei „eine sehr positive Initiative des interkulturellen Dialogs. Sie verbindet den Wettbewerbsgeist eines der ältesten und anspruchsvollsten Spiele der Welt mit dem Aufruf zum Dialog und gegenseitigen Verständnis.“

Mehr als 520 Spieler aus aller Welt nahmen virtuell an dem Turnier am 16. November teil. Dieser Tag wurde 1995 von der UN-Kulturorganisation zum Tag der Toleranz erklärt. Der israelische Außenminister Jair Lapid (Jesch Atid) lobte die Teilnehmer des Turniers, wie aus einem Video auf Facebook hervorgeht: „Ihre Teilnahme ist ein Beweis dafür, dass wir durch Kultur, Sport und freundschaftlichen Wettbewerb Brücken zwischen Menschen bauen können.“

„Schach-Diplomatie“

„Chess4Solidarity“ ist eine Initiative des israelischen Schach-Clubs „Chess4All“ (Schach für alle). Nach eigenen Angaben ist der Verein der führende Anbieter für das Schachspiel im Land. „Chess4All“ hat in den vergangenen Monaten einige Turniere im Rahmen der Initiative veranstaltet, die jedesmal um die 500 Teilnehmer für sich gewinnen konnte.

Lior Eisenberg, Projektmanager des Turniers, ist stolz auf den Erfolg seiner Veranstaltung: „In den letzten anderthalb Jahren haben wir rund um die Uhr gearbeitet, um Israel mit der Welt durch Schach zu verbinden und Solidarität und Toleranz zu verbreiten.“ Frühere Turniere konnten unter anderem Teilnehmer aus Bhutan, Libanon, Syrien, Iran, Libyen, Saudi-Arabien und Indonesien begrüßen. „Wir sind froh, Menschen durch die kulturelle und internationale Sprache Schach miteinander zu vernetzen“, sagt Eisenberg.

Von: mls

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