Umweltminister Erdan kritisiert anti-israelische Rhetorik in UN-Kommission

NEW YORK (inn) - Israels Umweltminister Gilad Erdan hat am Donnerstag vor der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung gesprochen. Die Gelegenheit nutzte er für eine Kritik an der anti-israelischen Rhetorik arabischer Mitglieder.

Erdan sprach zunächst über Israels "Vision für eine nachhaltige Zukunft". Diese müsse "fest auf der Entwicklung einer grünen Ökonomie gegründet sein". Eine Verbesserung sei möglich, "wenn wir innovative Öko-Technologien und Öko-Industrien fördern". Lebensqualität könne durch die Reduzierung von Schadstoffen und die Förderung der menschlichen Wohlfahrt erhöht werden. Die Umwelt könne geschützt werden, "wenn wir die natürliche Belastbarkeit der Erde respektieren". Israel habe durch Knappheit an Wasser, Land und anderen natürlichen Ressourcen Erfahrungen gesammelt, die es gerne an andere Länder weitergebe.

Arabische Vertreter hatten in der Sitzung diskutiert, welche Rolle der "Besatzung in den Gebieten und Ostjerusalem" zukomme, wenn Palästinenser an der Verwirklichung ihrer Rechte gehindert würden. Es ging um Themen wie Verkehr, Chemikalien, Abfallwirtschaft oder Konsum. Nach seinen Ausführungen zur Umwelt sagte Erdan laut einer Mitteilung des israelischen Außenministeriums: "Als Israels Umweltminister bin ich nach New York gekommen, um im Namen meines Landes – eines Mitgliedes dieser Kommission – nur über das Thema nachhaltige Entwicklung zu sprechen. Doch ich kann nicht schweigen, wo doch die Vertreter der arabischen Gruppe dieses fachliche Forum nutzen, um für ihre eigenen zynischen politischen Zwecke falsche Anschuldigungen gegen mein Land zu erheben.

Erstens will ich klarstellen, dass Juden Tausende Jahre lang kontinuierlich in Jerusalem gelebt haben. Zweitens kann jeglicher Disput über Land in Jerusalem oder irgendwo anders nur durch direkte Verhandlungen gelöst werden. Doch die Palästinenser weigern sich, mit uns zu verhandeln und suchen stattdessen weiter nach einseitigen Initiativen in internationalen Foren.

Schließlich zeigen die jüngsten Ereignisse in nahöstlichen Ländern – die durch wirtschaftliche Bedingungen angetrieben sind – erneut, das Israel eine Insel von Stabilität, Menschenrechten und wirtschaftlichen Möglichkeiten für alle seine Bürger ist, Araber und Juden gleichermaßen."

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