Umfrage: Amerikaner machen „Friedensaktivisten“ für Flotten-Tote verantwortlich

WASHINGTON (inn) - Fast die Hälfte der US-Amerikaner (49 Prozent) ist der Meinung, dass die pro-palästinensischen Aktivisten auf der "Mavi Marmara" für die blutige Übernahme des Schiffes verantwortlich waren. Nur 19 Prozent geben Israel die Schuld. Das ergab eine Umfrage des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts "Rasmussen Reports".

Die restlichen 32 Prozent der Befragten gaben an, sie seien sich nicht sicher.

Für eine internationale Untersuchung der Vorfälle sprachen sich 51 Prozent der Umfrageteilnehmer aus, 25 Prozent waren dagegen. Der Rest war unentschlossen.

Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) war der Ansicht, dass die meisten Länder zu kritisch gegenüber Israel sind. 21 Prozent fanden hingegen, dass die meisten Länder nicht kritisch genug mit dem jüdischen Staat sind. Die restlichen 17 Prozent vertraten weder die eine noch die andere Meinung.

Rund 58 Prozent der Teilnehmer sahen in Israel einen Verbündeten der USA, 2 Prozent einen Feind. Für 32 Prozent der Befragten war der jüdische Staat etwas zwischen beidem.

Zum Vergleich: Die Vereinten Nationen hielten nur 30 Prozent der Amerikaner für einen Verbündeten, 16 Prozent für einen Feind und 49 sahen in der UNO etwas zwischen Freund und Feind.

Für die Umfrage wurden 1.000 US-Amerikaner telefonisch befragt. Die Fehlerquote liegt bei etwa 3 Prozent.

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