Trump bittet Herzog um Begnadigung Netanjahus

Von Israelnetz

US-Präsident Donald Trump bittet seinen israelischen Amtskollegen Jizchak Herzog in einem Brief um die Begnadigung „Bibis“: Gemeint ist Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht steht. Trump erklärt in dem offiziellen Schreiben, dass Netanjahu Israel erfolgreich durch eine schwere Zeit geführt habe und „seine Aufmerksamkeit nicht unnötig abgelenkt“ werden sollte. Den Prozess hält er für politisch motiviert. (aee)

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23 Antworten

  1. Ich schließe mich Trump an. Diese ewigen Anhörungen Nethanjahus sind eine ewige Farce. Israel hätte jetzt genügend andere und wichtigere Probleme zu lösen als das Lamentieren um Zigarren und Champagner. Der Prozess kostet seit 4 Jahren mehr Geld als Nethanjahu wahrscheinlich für politische Gefälligkeiten angenommen hat. Anhörung ansetzen, Anhörung aussetzen, Anhörung verschieben und das auch noch zu Kriegszeiten – was kommt dabei raus? Nichts. Meine Güte, irgendwann ist’s dann auch mal gut. Wenn man diese idiotischen brutalen Siedler mal so strafverfolgen würde wie den Ministerpräsident Bibi Nethanjahu, käme vielleicht mal ein Ergebnis zustande, das Sinn macht.

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    1. Was Recht ist muss Recht bleiben! Keine Sonderrechte für Nethanjahu, nur weil es der Krawallmacher aus den USA wünscht.

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  2. So wie Jesus barmherzig war und ist, so auch wir.
    „Barmherzigkeit triumphiert über Gericht.“ Jakobus 2,13

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  3. Begnadigung Netanjahus. Sage ich seit je, was für ein Mist auf der politischen Bühne gegen Bibi, unseren Bibi der sich sorgt um sein Land, Bürger und Geiseln, der bereits viele „gefährliche“ Situationen mit den Arabern ausgehandelt hatte, er ein Diplomat wie es selten so einen gibt, und hier geht es um fuck— paar Zigarren und Champagner, was für ein Neid, Eifersucht und Missgunst! Haben wir alle nicht schon jemanden ein Geschenk gemacht der uns geholfen hatte? Ich ja! Das ist ein „Bonton“ Verhalten in einer zivilisierten Gesellschaft, eine Dankbarkeit zu zeigen. Lasst doch endlich den Bibi in Ruhe, das hin und her Gerichtsverfahren Champagner, er hat mehr zu entscheiden und Sorgen als im einem Kindergartenstreit um ein Bonbonle. Vielleicht muss ich es blöd sagen um es zu verstehen. Karin

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  4. Soweit ich weiß, ist eine Begnadigung erst nach einem Urteil möglich und vor jedem rechtsstaatlichen Urteil sollte die Unschuldsvermutung gelten. So betrachtet kommt die Bitte um Begnadigung vor dem Urteil einer Vorverurteilung gleich. Das wäre aber sicher das Gegenteil der Absicht dieser Bitte.

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  5. Wenn man fünf Jahre einen Prozess führt, der offenbar zu keinem Ende führt, sollte man sich Gedanken darüber machen. Wobei vor Monaten schon mal gesagt wurde, dass Gericht hätte gesagt, es gäbe keine Aussicht auf eine Verurteilung und der Staatsanwaltschaft diese Einsicht nicht vermittelt werden kann , stur wie ein Esel.

    Aber Herzog wird es nicht machen können, es hätte den Anschein, dass man Große laufen lässt und kleine verfolgt. Ich denke, dies wird ihn hindern. Aber vielleicht sollte einfach mal das Gericht ein Machtwort sprechen.

    Und Ella, ja die Verfolgung der Minderheit der Siedler die sich radikalisiert haben, die gehört verfolgt, denn die schaden dem Land. Eine Kiste Zigarren ist dagegen eine Lachnummer.

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    1. @Christin
      Danke, sehe ich genauso. Über 5 Jahre ein Gerichtsverfahren zu ziehen wegen Zigarren, Champagner und ein paar Halsketten. Allein diese Kosten könnte man in die Ausbildung von Erziehern stecken, damit Kindergärten nicht geschlossen werden müssen. Das muss auch alles immer so ausgeschlachtet werden. Für den Prozess des Magdeburger Weihnachtsmarktmörder wurde eigens eine Prozesshalle gebaut, damit viele dem Prozess beiwohnen können, die in keinen unserer Gerichtsräume Platz finden. Kosten 1,7 Mill. Euro. Was man mit diesem Geld alles hätte machen können. Verrückte Welt.
      Von den vier Siedlern, die gestern festgenommen wurden, sind nach 1 Tag drei wieder auf freiem Fuß. Sagt man da auch: keine Begnadigung?

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    1. @Helga
      Dann hoffe ich und wünsche Ihnen, dass Sie die Gnade unseres Gottes erfahren dürfen.

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  6. Heute Abend gibt es um 19 Uhr eine Zoom-Veranstaltung von „Christliche Israelfreunde Norddeutschland – Hamburg e. V.“ zum Thema „Die Wahrung des jüdischen und demokratischen Charakters Israels“.

    Jeder, der mehr zu diesem Komplex erfahren möchte, kann sich noch dort anmelden. Da ich keine Links verschicken darf, schaut doch mal auf die Seite dieser Organisation unter dem Stichwort „Der Kampf zwischen Regierung und Justiz“.

    Hier wird es u.a. um die Frage gehen „Was passiert, wenn die Macht (vom Volk) nicht gewählter Richter die der gewählten Regierung überschattet?“.

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  7. Ich hoffe und bete, dass Präsident Herzog mutig ist und die Situation versteht : Was immer Netanjahu getan hat, Gott weiss es. Er ist mit Sicherheit zu Jesus Christus ans Kreuz gegangen und hat dort Busse und Vergebung erbeten , Reue gezeigt und somit Vergebung gewährt bekommen. Das genügt für Gott. Damit ist es erledigt !
    Die Bibel sagt : Du aber, was richtest und verachtest du deinen Bruder ? Es ist Gottes Sache. ER bewertet ein Leben !

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    1. @ Marita
      Ist Netanjahu messianischer Jude, messianisch im Sinne von gläubig an Jesus?
      Das wäre mir neu.

      Zum Thema: Ich bin sehr erstaunt, wie hier großteils argumentiert wird, wozu brauchten wir überhaupt noch eine Gerichtsbarkeit?
      Die Gnade Gottes und Vergebung ist doch etwas völlig anderes als ein Prozess zur Feststellung ob eine Straftat vorliegt oder nicht!
      Eine Begnadigung kann es erst NACH einer rechtskräftigen Verurteilung geben, die Einstellung eines Verfahrens kann ein Präsident nicht bestimmen, auch nicht auf Drängen eines DT.
      Ob es sich um Korruption handelt oder nicht, wird der Gerichtsprozess zeigen, es geht auch nicht nur um den Wert der „Geschenke“, es geht um den Vorgang an sich.
      Der Unterschied zur „Geschenkannahme“ zwischen privaten Personen als „Danke“ und dem unguten „Geruch“ der Korruption bei Politikern sollt doch jedem einleuchten.

      Ich bin pro Netanjahu aber gegen unlautere Methoden jeglicher Art.

      One.

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      1. One, Sie müssen meine Argumentation nicht verstehen. Ich bin auch nicht für unlautere Methoden. Ich weiss nicht, welcher Richter, welcher Präsident oder weltweit jede Privatperson korrupt ist. Das weiss nur Gott. Wie es auch immer ausgeht, ich bete für Präsident Netanjahu. Gott sieht in jedes Herz, ob er Reue vorfindet. Und er hat Erbarmen. Ich habe nicht die Haltung, dass ich wünsche, dass Netanjahu der Welt vorgeführt wird.

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        1. @Marita
          Bitte beantworten Sie meine Frage: glaubt Netanjahu an Jesus?

          Ihre subtile Unterstellung, ich würde Netanjahu gerne „ vorgeführt“ sehen, weise ich aufs schärfste zurück.

          Offen gesagt bin ich fassungslos, welch krudes Rechtsverständnis hier unter Christen herrscht.

          Eine Verurteilung durch ein weltliches Gericht bedeutet ja nicht, dass keine Gnade oder Barmherzigkeit Gottes besteht!
          Manchmal kann man sich nur noch fremdschämen bei soviel Unverstand.

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  8. An@Helga. Keine Begnadigung für Netanjahu? Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein! Helga, wer Sie auch sind, Se müssen erst das alles Gute für die Menschen tun das bereits Bibi getan hatte und dann erst den Mund aufmachen. Bitteschön! Erst vor der eigener Tür kehren hat noch nie geschadet. Karin

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  9. Der POTUS schnallt mal wieder gar nix. Gibts keine Berater in Washington, die ihm das erklären ?

    NIEMAND kann in einer westlichen Demokratie WÄHREND eines anhängigen Verfahrens amnestiert werden. Die Verfahrensherrschaft hat das angerufene Gericht. NACH rechtskräftigem Urteil darf natürlich etwas Gnade ausgeübt werden, beim „Bibi“ käme das ob seiner Verdienste durchaus aufs Tapet.

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      1. Das beruhigt mich. Es tauchten schon Bilder vor meinem inneren Auge auf, die mich zurück versetzten in einen Asterix-Comic, wo die Römer wie nix in die Luft weggeknallt werden. Nichts für ungut!

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