Tourismusministerium setzt auf Künstliche Intelligenz

Der Trend zur Künstlichen Intelligenz erfasst viele Bereiche. Israel will die Technik nutzen, um individueller auf Touristen einzugehen.
Von Israelnetz
Touristen am See Genezareth Tourismus

JERUSALEM (inn) – Zu den Versprechen der Künstlichen Intelligenz gehören maßgeschneiderte Angebote für einzelne Personen. In vielen verschiedenen Bereichen, darunter Gesundheit und Finanzen, gibt es bereits die Möglichkeit, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die auf die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Person abgestimmt sind.

Das israelische Tourismusministerium will derlei Möglichkeiten nun ebenfalls nutzen. Zu der am Dienstag vorgestellten Initiative gehört das Projekt „Talking Tourism“: Touristen sollen an ausgewählten Orten per QR-Code Informationen abrufen können. Anders als bei klassischen Angeboten wird die Erzählung aber individuell angepasst, „sodass historische Inhalte für Reisende aus aller Welt zeitgemäß, verständlich und lebendig werden“.

Technik und Tourismus Hand in Hand

Durch den Einsatz von KI will Israel die Wettbewerbsfähigkeit des touristischen Angebots stärken und effizienter machen. Die KI soll dabei helfen, Trends zu erkennen und Empfehlungen zu personalisieren. Schon jetzt sei ein Wandel erkennbar: Im Tourismus spielten nicht mehr so sehr die Reiseziele, sondern Reiseerlebnisse eine Rolle. Mit KI soll die Reiseplanung einfacher und individueller werden.

Das Vorhaben, KI im Tourismus verstärkt einzubringen, steht in Israel am Anfang. Eine vom Tourismusministerium gebildete „Innovationscommunity“ soll als Plattform für Start-ups und Tourismusanbieter dienen. Von dieser Zusammenarbeit verspricht sich das Ministerium praxisnahe Lösungen für die Modernisierung des Reiseverkehrs.

Israel auf dem Vormarsch

Israel gilt im Bereich Künstliche Intelligenz als eine der führenden Nationen. So berichtete das Softwareunternehmen Microsoft im November, Israel gehöre zu den sieben einzigen Nationen, wo ein KI-Modell entwickelt wurde, das zu den 200 besten der Welt zähle.

Im August 2023 startete die Regierung ein nationales Programm für Künstliche Intelligenz mit dem Ziel, die Arbeitsabläufe in Ministerien und Behörden wirkungsvoller zu gestalten. Die Anwendungsfälle sind zahlreich, dazu gehört etwa die Früherkennung von Waldbränden. (df)

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3 Antworten

  1. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rahmen vom Touristenmanagement klingt vielversprechend und interresant.

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  2. Das ist sicher eine gute Sache. Jedoch rate ich Christen bei einer erstmaligen Reise nach Israel einen christlichen und gläubigen Reisebegleiter. Unsere erste Reise unternahmen wir mit dem württ. Brüderbund: Mit der Bibel in der Hand durch Israel. War sehr informativ, da wir Johannes Gerloff (Theologe) und Rainer Schmid (Journalist)treffen konnten. Eine 2. Reise machten wir mit dem Arbeitskreis christl.Kirchen unseres Wohnortes. Danach waren wir noch einige Male privat in Israel, da ist man dann in allem auf sich alleine gestellt, das geht gut, wenn man sich schon bissle auskennt. Ich denke, KI ist gut, ersetzt aber nicht den persönlichen Kontakt, der mir wichtig war.

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  3. Shalom,-Ella@- Mit dem letzten Satz in deinem obigen Kommentar hast Du 100% Recht.Wenn man Israel kennen lernen will,ist es ein MUSS auch die Leute dort kennen zu lernen! Denn die Einwohner Israels(alle versch.Volksgruppen)machen das Bild,die Geschichte,das Leben in Israel aus. Wenn man das Leben UND Leute in Israel kennt dann kennt man ISRAEL.(mind.50%) Shalom Jerusalem

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