Tourismusministerium: Hilfe für Ausreisewillige und Evakuierte

Angesichts der iranischen Angriffe auf Israel bietet das Tourismusministerium Informationen und Hilfe für Besucher. Mehr als 37.000 Touristen befinden sich im Land.
Von Israelnetz
Touristen am See Genezareth Tourismus

JERUSALEM / BERLIN (inn) – Aufgrund des neuen Irankrieges arbeitet das israelische Tourismusministerium im Notfallmodus. Es unterstützt auch ausländische Gäste, die das Land aktuell verlassen möchten. Dies teilte das Staatliche Israelische Tourismusbüro in Deutschland am Montag mit.

Demnach befinden sich derzeit mehr als 37.000 Besucher in Israel. Seit Beginn der aktuellen Lage haben etwa 700 von ihnen das Land verlassen. Das Ministerium sei darauf vorbereitet, Ausländer, die ausreisen möchten, bei Bedarf durch die Organisation von Transporten zu den Landgrenzübergängen zu unterstützen. Zudem hat das Ministerium dafür gesorgt, dass bislang mehr als 280 Evakuierte in Hotels untergebracht wurden.

Der Staatssekretär des Ministeriums, Michael Izhakov, hat ferner angeordnet, das virtuelle 24/7-Informationsbüro zu verstärken. Seit Beginn der aktuellen Lage wurden rund 500 Anfragen bearbeitet, von denen viele individuelle Unterstützung erfordern.

Nur auf offizielle Informationsquellen stützen

Das israelische Tourismusministerium empfiehlt, sich ausschließlich auf offizielle Informationsquellen zu verlassen: Dazu gehören das Heimatfrontkommando mit der gebührenfreien Nummer 104 sowie das Virtuelle Servicezentrum des Tourismusministeriums. Notfallinformationen für Touristen gibt es hier.

Wer über den Landweg ausreisen will, sollte mindestens zwei Stunden vor der offiziellen Schließzeit am jeweiligen Grenzübergang eintreffen. Da sich alle Angaben kurzfristig ändern können, rät das Ministerium dazu, vor der Abfahrt aktuelle Informationen der zuständigen Stellen zu prüfen.

Derweil sind etwa 100.000 Israelis im Ausland gestrandet. Der Ben-Gurion-Flughafen soll bis mindestens Donnerstag geschlossen bleiben, berichtet das Wirtschaftsmagazi „Globes“. Die Airline Arkia organisiert Flüge ins ägyptische Taba und nach Europa sowie von dort nach Israel. (eh)

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6 Antworten

  1. Ich hoffe, dass alle Menschen gut und sicher wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können. Manche Reisende sind das Wagnis eingegangen, obwohl man zuletzt jederzeit damit rechnen musste, dass ein Krieg beginnt. Ich will jetzt nicht sagen, selber Schuld. Aber es ist halt ein Risiko, das man eingeht. Die Warnungen des AA sollte man schon beachten. Die Reisen mit den Kreuzfahrtschiffen in die Region des Nahen Ostens sind mir da besonders suspekt. Was denken sich die Reedereien und Veranstalter dabei? Und dann soll zeitnah Rettung her.

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  2. Wenigstens kommt die Hilfe von den Israelis. Gestern Abend sagte Wadephul bei Miosga, dass D nicht helfen wird. Man habe gewarnt in die Länder zu reisen und jetzt müsse jeder selber schauen wie er rauskommt.

    Heute früh flog eine Lufthansamaschine aus Abu Dhabi nach München – ohne Passagiere. Sei ein reiner Überführungsflug gewesen, nur die zwei Piloten waren vorgesehen, keine andere Crew vorhanden. Ich glaube kaum, dass die Passagiere ein warmes Essen wollten und mit Filmen bespaßt werden. Sie wollen wahrscheinlich einfach nur raus. Da hätte ein Brötchen und eine Flasche Wasser auch gereicht. Von mir aus auch raus und in ein Land vom dem Flüge nach D möglich wären und sie dort absetzen, damit sie von dort eine regulären Flug buchen können. Hirnlose Aktionen sind unfassbar.

    Ich kann mich noch an den Juni 2025 erinnern. Schon im Mai flogen ja keine Maschinen mehr nach Israel. Wer dort war musste umbuchen auf EL AL, die natürlich auch keine große Kapazität übrigen hatten, waren ja selbst schon größtenteils ausgebucht. Und als der Krieg dann begann, hat D auch die Hilfe versagt. Nicht einmal die dt. Botschaft in Tel Aviv war zur Hilfe bereit. Keine Hilfe bei der Organisation für Grenzübertritte nach Jordanien oder Ägypten. Jeder musste selbst schauen wie er es hinbekommt. Wer half war die intern. chr. Botschaft.

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    1. @Christin
      Das kann ich auch nicht verstehen. In diesem Fall kann man D echt vergessen. Und nicht nur in diesem Fall. Sicher,man hätte dort nicht Urlaub machen sollen,aber die Menschen da jetzt sitzen lassen ist wirklich frech. Man könnte ja vielleicht mal etwas versuchen. Nur der Satz : der Luftraum ist geschlossen,da geht jetzt gar nichts mehr ist ein ziemlich blöder Spruch. Das ist wieder typisch. Viel reden,aber wirklich handeln ist nicht. Merz kann sich sein verurteilen des Irans schenken. Wenn das alles ist? Es ist eine Schande. Bloß nicht den Hintern bewegen.😡😡

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  3. Wir hörten von Hilfen für Touristen über Zypern, wobei dort Iran 2 Drohnen hingeleitet hatte. Also Europa angegriffen. Israelis im Ausland Möglichkeiten zur Einreise über Sharm el Sheick, Taba, Sinai.
    Wir bleiben hier. Ich arbeite stundenweise in einer Klinik. Chaim auch in einem Einsatz.
    Hisbollah bombardieren. War abzusehen.
    Wann Hamas? Was mich nicht wundert, aber bestürzt, dass 47 Jahre Mullah Regime das eigene Volk tötet, Israel mit Vernichtung droht und BRD, Steinmeier, damals Chamenei zu 40 Jahren Revolution gratulierte. BRD hat die meisten Wirtschaftsverträge mit Iran, immer noch.
    UNO nur bla..bla, als Demonstraten ermordet wurden. Iran finanziert Hamas, Hisbollah, Huthis. EU uneinig. Wie kann es sein, angesichts Morden, Folterungen? Linke reden von Völkerrecht.
    Lachhaft. Menschen werden seit 47 Jahren ermordet.IL bedroht. DANKE für beten.
    Gebt auch ihr acht auf euch. Wer weiß, was Islamisten/ Schläfer in der BRD anstellen werden. Bzw. in Europa. Shalom aus Jerusalem. Liebe Grüsse.✡️🇮🇱💙
    Meldung : Kuwait schoss wohl aus Versehen US Jet ab. Unbestätigte.

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  4. Ich finde, dass es gut ist, dass Israel Touristen die Heimreise zu ermöglichen versucht. Für das Management von Kreuzfahrtschiffen steht der Profit im Vordergrund und nicht die Sicherheit der Passagiere. Es sind schon öfters Touristen auf Kreuzfahrten verschwunden.

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