Tote bei israelischen Einsätzen im Gazastreifen

CHAN JUNIS (inn) - Bei israelischen Militäreinsätzen im südlichen Gazastreifen sind am Dienstag vier Palästinenser ums Leben gekommen. Zwei von ihnen gehörten der radikal-islamischen Hamas an.

Laut der Hamas starb eines ihrer Mitglieder bei einem Luftangriff östlich der Stadt Chan Junis. Ein zweiter Anhänger der Terrorgruppe sei mit seiner 70-jährigen Mutter getötet worden, als Soldaten auf ihr Haus schossen. Palästinensische Ärzte teilten mit, ein 40-jähriger Zivilist sei tödlich getroffen worden, als er auf sein Hausdach stieg. Außerdem erlitten 15 Palästinenser Verletzungen.

Aus der Armee hieß es, sie habe in vier verschiedenen Fällen auf Bewaffnete gezielt und immer getroffen. Die Luftwaffe habe drei Angriffe ausgeführt. Des Weiteren hätten Bodentruppen auf einen Bewaffneten geschossen, der eine Bedrohung für die Soldaten dargestellt habe. Nach Angaben des Militärsprechers sollte durch die Operationen ein mutmaßliches Tunnelnetzwerk entdeckt werden. Ferner hätten palästinensische Raketenangriffe auf israelisches Gebiet verhindert werden sollen. Das berichtet der Armeesender „Galei Zahal“.

Bewaffnete nach Israel eingedrungen

Am Montag nahmen Soldaten nahe der Grenze vier bewaffnete Palästinenser fest, die vom Gazastreifen aus nach Israel eingedrungen waren. Nach eigenen Angaben sind sie Mitglieder der Fatah, die vor der Verfolgung durch die Hamas fliehen wollten. Sie hatten eine Handgranate und mehrere Messer bei sich. Die Araber werden weiter befragt.

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