Tote bei israelischen Einsätzen gegen palästinensische Angriffe

GAZA (inn) - Bei einem israelischen Luftangriff sind am Sonntag im Gazastreifen drei Palästinenser getötet worden. Zuvor hatte eine palästinensische Rakete in der Wüstenstadt Sderot ein Haus beschädigt.

Nach Angaben palästinensischer Krankenhausvertreter handelt es sich bei den Toten um Zivilisten. Sie wurden als Saher al-Aer (40), sein 18-jähriger Sohn Jussef und ihr 23 Jahre alter Nachbar Mohammed Abu Herbet identifiziert. Aus der Armee hieß es, der Angriff habe drei Männern gegolten, die gerade Raketen auf Israel abgefeuert hätten. Der Vorfall ereignete sich nahe der Stadt Beit Lahija im Norden.

Außerdem starb ein Palästinenser bei einem Einsatz israelischer Bodentruppen. Dieser habe einen Raketenabschuss vorbereitet, teilte ein Militärsprecher mit. In den vergangenen vier Monaten hätten Palästinenser über 1.000 Kassam-Raketen auf israelisches Gebiet abgeschossen.

Am Sonntag schlugen fünf palästinensische Geschosse in Israel ein. Eine Rakete traf einen Strommast. Dadurch kam es in Teilen von Sderot zu einem Stromausfall. Eine weitere Rakete landete in einem Hinterhof, eine Frau erlitt einen Schock. Das berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“.

Bereits am Samstag war ein Hamas-Terrorist bei einem Luftangriff nahe der Grenze zu Ägypten ums Leben gekommen. Bei dem Toten handelt es sich um den 34-jährigen Mohammed Sijam. Zwei weitere Hamas-Aktivisten wurden verwundet. Laut der Armee war der Angriff eine Antwort auf etwa 15 Mörsergranaten, die Palästinenser am Freitag auf Israel geworfen hatten.

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