Terror-Verdächtige aus palästinensischem Gefängnis geflüchtet

TULKARM (inn) – Zwei palästinensische Häftlinge sind am Freitag aus einem Gefängnis in der Autonomiestadt Tulkarm entkommen. Sie stehen im Verdacht, Ende Februar an einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv mit fünf Todesopfern beteiligt gewesen zu sein.

Die beiden Verdächtigen, Schafik Abdel Ghani und Ahmed Saki, waren kurz nach dem Attentat von der palästinensischen Polizei verhaftet worden. Sie gehören der Terrorvereinigung Dschihad al-Islami an. Seitdem waren sie in Untersuchungshaft in Tulkarm. Vor einem Monat hatten die Israelis die Kontrolle über die Stadt an die Palästinenser übergeben.

Nach Angaben palästinensischer Sicherheitsbeamter leiteten palästinensische Truppen eine Suche nach den Geflüchteten ein.

In der Ortschaft Dir el-Kades nahe der Stadt Ramallah nahmen israelische Soldaten am Freitag ein Mitglied des Dschihad al-Islami fest. Bei ihm handelt es sich um Dschilad Duman. Er soll sich freiwillig für ein Selbstmordattentat zur Verfügung gestellt haben. Zudem steht er im Verdacht, in Schuss-Angriffe auf Israelis verwickelt gewesen zu sein.

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