Tel Aviv hat die weltweit höchsten Lebenshaltungskosten

Israels Küstenmetropole Tel Aviv löst Paris auf Platz 1 der teuersten Städte weltweit ab. Die Stärke des Schekels sowie Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Verkehr werden als Ursache gehandelt.
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Teuer, teurer, Tel Aviv: Die israelische Metropole ist die teuerste Stadt der Welt

Foto: Pixabay

Teuer, teurer, Tel Aviv: Die israelische Metropole ist die teuerste Stadt der Welt

LONDON (inn) – Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv ist die Stadt mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten. Das geht aus einer Berechnung des britischen Magazins „Economist“ hervor. Tel Aviv löst damit Paris auf dem ersten Platz ab. Im vergangenen Jahr lag die israelische Stadt noch auf Platz 5 auf dem Index.

Zu dem rasanten Sprung tragen vor allem die Preissteigerungen bei Lebensmitteln bei. Die Waren und Dienstleistungen, die von dem Ranking erfasst wurden, sind in Israel im Preis durchschnittlich um 3,5 Prozent gestiegen. Im Vorjahr waren es 1,9 Prozent. Das ist der schnellste Inflationssprung seit fünf Jahren.

Starker Schekel führt zu Preisanstieg

Der stärkste Anstieg ist bei den Verkehrskosten zu verzeichnen. Hier sorgten die steigenden Ölpreise für eine Erhöhung von 21 Prozent. Weiter ist der Preisanstieg auf die Stärke des israelischen Schekels gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen. Das führt zu einem erhöhten Kaufverhalten. Laut Upasana Dutt, Leiterin des Lebenshaltungskosten-Indexes, haben zudem die Corona-Restriktionen „zu Engpässen in der Versorgung und höheren Preisen geführt“.

Teheran mit höchstem Anstieg

Den höchsten Sprung auf dem Index hat die iranische Hauptstadt Teheran gemacht. Nach Platz 79 im Vorjahr ist sie auf Platz 29 in der aktuellen Liste gelandet. Hier führten vor allem die internationalen Sanktionen zu Engpässen und Preissteigerungen. Die günstigste Stadt der Welt bleibt weiterhin die syrische Hauptstadt Damaskus.

Der weltweite Lebenshaltungskosten-Index vergleicht die Preise von Waren und Dienstleistungen in 173 Städten. Die Daten für die Umfrage wurden im August und September erhoben. Dutt vermutet, dass auch im kommenden Jahr die Preise weiter steigen werden. Zudem gehe sie davon aus, dass die Zentralbanken die Zinssätze anheben werden, um die Inflation einzudämmen: „Der Preisanstieg dürfte sich also gegenüber dem diesjährigen Niveau abschwächen.“

Von: mls

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