Die Mutter, Suhad Abdul al-Chatib, beschrieb ihren Sohn als „frommen Jungen, der den Koran studierte und den größten Teil seiner Zeit in der Moschee verbrachte“. Die Schule sei ihm sehr schwer gefallen. Als Kind hatten Ärzte bei ihm fünf Prozent Hörvermögen im linken und völlige Taubheit im rechten Ohr diagnostiziert. Dies berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“.
Der Sohn Muhammad habe seinem Vater erzählt, er habe am Abschlusstag des Fastenmonats Ramadan besonders viel gebetet, so die Mutter. „Da erschien ihm der Prophet Mohammed, als er schlief und sagte ihm, wegen seines Glaubens werde er erhalten, was er wolle. Direkt danach wachte er auf mit dem Geräusch von Autos, den Gebeten der Moschee und den Stimmen der Massen in der Straße.“
Daraufhin teilte der Junge dem Scheich seiner Moschee mit, was er erlebt hatte. Er dankte Allah und verbreitete die Nachricht unter den Mitgliedern der Gemeinde.
Laut „Ma´an“ stand Muhammad selbst für ein Interview nicht zur Verfügung. Er ziehe es vor, seine Zeit mit Gebet in der Moschee zu verbringen.