Taiwans Außenminister für engere Zusammenarbeit mit Israel

Von Israelnetz

Taiwans Außenminister Lin Chia-lung hat am Mittwoch in Taipeh für eine enge Zusammenarbeit mit Israel geworben. Israel habe den Inselstaat herausragend unterstützt, sagte er bei einer Fragerunde mit Auslandskorrespondenten. Kein anderes Land im Nahen Osten habe es ihm gleichgetan. Das Vorgehen der Palästinenser verglich er mit der „Ein-China-Politik“ aus Peking. Dieses Prinzip erkennt die Existenz Taiwans neben China nicht an. Dennoch hält Lin es für wichtig, sich nicht in regionale Konflikte einzumischen. Humanitäre Hilfe werde weiterhin an Israelis und Palästinenser verteilt. (csb)

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7 Antworten

  1. Sollte China Taiwan angreifen, hoffe ich, dass Israel diesmal nicht die Füße stillhalten wird. Die Zurückhaltung im Ukraine-Krieg war ein schwerer Fehler, insbesondere da Russland unsere Feinde wie das Mullah-Regime, die Hamas und die Hisbollah unterstützt.

    Russland, China und Iran verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Zerstörung der westlichen Welt, zu der auch Israel gehört. Daher ist es für uns von entscheidender Bedeutung, Taiwan beizustehen, sollte die Situation im Südchinesischen Meer eskalieren.

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  2. Außenminister Lin Chia-lung: Das Vorgehen der Palästinenser verglich er mit der „Ein-China-Politik“ der Kommunisten (Antifaschisten) aus Peking.

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  3. Taiwan und Israel sind beide von mächtigen und skrupellosen Feinden in ihrer Existenz bedroht. Zwei demokratische Staaten von totalitären Regimen umringt . Taiwan hat der Westen schon fallen gelassen, droht das auch Israel ?

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  4. Israel ist eines der wichtigsten Thermometer für die Weltpolitik,und die Fieberkurve ist zur Zeit recht hoch.
    Platzt dieses Thermometer, ist der Tod der Zivilisation,wie wir sie kennen nicht mehr aufzuhalten, also wäre es angebracht,diese Fieberkurve zu drücken.
    SHALOM

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  5. Israel hat wenig Freunde in der Welt. Das Taiwan, eine führende High Tech Nation wie Israel, sich für eine engere Zusammenarbeit ausspricht ist eine gute Nachricht. Israel wird das nutzen. Eine Anmerkung zu Herrn Gideon Lahav: das es keine starke Parteinahme für Ukraine von Seiten Israels bislang gab, das finde ich klug und richtig. Mensch denke auch an Abstimmungsverhalten der Ukraine in der UNO wenn es um Israel geht. Und an den ukrainischen Militär und Wirtschaftspakt mit der Türkei.Das Russland und die VR China nicht für eine bessere Welt stehen bleibt unbenommen.

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    1. Hans Gielessen@, bei einem Treffen dreier ehemaliger russischer Geiseln mit Kremlchef Putin, fordete er diesen,der Hamas für ihre Freilassung zu danken und Israel als Hauptschuldigen bezeichnen sollten. Israelnetz veröffentlichte dazu am 17.4.2025 einen Artikel. 2022 griff Russland die Ukraine mit iranischen Drohnen an – genau denselben Drohnen, die auch das Mullah-Regime in Tel Aviv einsetzte. Allein diese Tatsache hätte uns zur Pflicht machen müssen, der Ukraine beizustehen.
      Da spielt das Abstimmungsverhalten der Ukraine gegenüber Israel bei der UNO eine untergeordnete Rolle.

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  6. Natürlich finde ich die Parteinahme für die Hamas von Seiten Russlands unschön. Die Beziehungen zwischen Israel und Ruslland waren schon mal besser und auch mit Hoffnungen verknüpft. Scharansky und die Aliya aus Russland…und Russland, die SU, und die Juden teilen auch eine gemeinsame Geschichte. Die rassistische und die antisemitische Verfolgung durch Nazi Deutschland. Netanjahu und Putin sind ja auch weiterhin regelmäßig im.Gespräch. Daß die Ukraine heute die als Helden gelten die damals die Juden verfolgten möchte ich nebenher noch erlauben anzumerken. Freundlichst!

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