Die israelfreundliche Demonstration in Johannesburg rief zu einem Ende des Nahost-Konflikts auf. Zu der Kundgebung hatte die Zionisten-Förderation Südafrika aufgerufen. Laut Veranstalter kamen über 10.000 Demonstranten im Huddle Park zusammen, meldet die Nachrichtenseite „Independent Online“. Außerhalb des Parks hatten sich pro-palästinensische Demonstranten versammelt, die gegen die Zionisten-Kundgebung protestierten. Diese äußerten teils anti-israelische Slogans. Die südafrikanische Polizei war vor Ort und kontrollierte den Eingang des Parks.
Im australischen Sydney fanden sich am Samstag Tausende Israel-Unterstützer zu einer Versammlung unter freiem Himmel zusammen. Dies geschah erstmals während des derzeitigen Gaza-Kriegs und unter großem Polizeiaufgebot.
Stuttgart: 700 Teilnehmer zu pro-israelischer Demonstration
In Stuttgart zeigten am Freitag laut Polizei 700 Menschen Solidarität mit Israel. Die pro-israelische Demonstration sei friedlich geblieben. Der deutsche Zweig der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem hatte zu der Kundgebung eingeladen.
Am Donnerstag musste die Polizei eine kleinere pro-israelische Kundgebung gegen Juden- und Israel-Hass mit 120 Teilnehmern ebenfalls in Stuttgart vor 60 Menschen schützen, wie die Tageszeitung „Stuttgarter Nachrichten“ berichtet. Dazu hatte das Aktionsbündnis Solidarität mit Israel aufgerufen.
In Paris gingen am vergangenen Donnerstag Tausende Menschen auf die Straßen, um für Israel zu demonstrieren, laut Polizei 4.500 Menschen, laut dem Veranstalter rund 6.000 Teilnehmer. Zu den Protesten hatten alle großen jüdischen Organisationen in Frankreich aufgerufen, meldet der Nachrichtensender „n-tv“. Im Norden von Paris versammelten sich Dutzende pro-palästinensische Demonstranten zu einem Protest gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen.