Studie offenbart Lügen bei „Breaking the Silence“

Viele Berichte der Organisation „Breaking the Silence“ sind unwahr oder nicht nachweisbar. Das hat ein israelischer Fernsehsender in einer Studie festgestellt.
Mit einer Wanderausstellung macht die armeekritische Organisation „Breaking the Silence“ auf sich aufmerksam

Foto: Breaking the Silence

Mit einer Wanderausstellung macht die armeekritische Organisation „Breaking the Silence“ auf sich aufmerksam
JERUSALEM (inn) – Der israelische Fernsehsender „Kanal 10“ hat Berichte der armeekritischen Organisation „Breaking the Silence“ untersucht. Die Studie ergab, dass zwei von zehn Behauptungen angeblicher Kriegsverbrechen völlig falsch waren. Zwei weitere waren übertrieben, vier nicht nachweisbar und nur zwei korrekt. Darüber freut sich laut des Nachrichtenportals „Arutz Scheva“ Admit Deri, der Vorsitzende der Organisation „Reservisten an der Front“. Er wies darauf hin, dass dies die Aussagen seiner Organisation unterstreiche. Die Studie sei von ernsthaften Journalisten durchgeführt worden, die im Vorfeld vorgegeben hätten, „Breaking the Silence“ zu unterstützen. Dabei sei herausgekommen, dass die Organisation tatsächlich lüge, führt Deri aus. Für ihn ist die Sache klar: „Breaking the Silence“ müsse von den öffentlichen Debatten ausgeschlossen werden. Sie dürfe keine Mitteilungsmöglichkeiten mehr bekommen. Die Organisation erhalte schon jetzt keine Zeugenaussagen von Soldaten mehr. Deri forderte die Soldaten auf, sich nicht an sie zu wenden. Sie sei „der letzte Ort, der ethische Probleme lösen soll“. Allerdings werde „Breaking the Silence“ ihre Arbeit nicht stoppen und weiter vom Ausland finanziert werden. „Breaking the Silence“ (Das Schweigen brechen) ist ein Zusammenschluss früherer Soldaten der israelischen Armee. Diese wollen auf angebliche „systematische Übergriffe“ der Armee gegen Palästinenser aufmerksam machen. Dazu sammeln sie Zeugenaussagen von Beteiligten und veröffentlichen diese etwa in Büchern und Ausstellungen. (ukn)

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