Streitfrage Israel verzögert Regierungsbildung von Hamas und Fatah

KAIRO (inn) - Die ägyptische Regierung hat die zerstrittenen Palästinensergruppen Hamas und Fatah aufgefordert, bis zum kommenden Samstag eine Einigung bei ihren derzeitigen Gesprächen in Kairo zu erzielen. Beide Organisationen streben dort die Bildung einer nationalen Einheitsregierung an. Diesem Ziel stehen allerdings unterschiedliche Sichtweisen im Umgang mit Israel im Weg.

Beide Gruppen versuchten derzeit, ihre Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Friedensgespräche mit Israel beizulegen. Diese Differenzen zählten zu den Haupthindernissen, welche die Bildung einer gemeinsamen Regierung verzögerten, teilte Hamas-Sprecher Fawsi Barhum am Donnerstag laut der Tageszeitung “Ha´aretz” mit.

Hamas kritisiert Angriffe auf Israel

Laut dem Bericht äußerten sich einige hochrangige Hamas-Vertreter kritisch gegenüber den jüngsten palästinensischen Raketenangriffen auf Israel. Ihre Organisation stecke nicht hinter dem Beschuss, sie habe vielmehr Untersuchungen eingeleitet, um die Angreifer zu finden. Momentan sei nicht der richtige Zeitpunkt für einen solchen Beschuss, so die anonym sprechenden Hamas-Vertreter weiter.

Erst am vergangenen Wochenende hatte die Hamas mehrere Kämpfer der Organisation “Islamischer Dschihad” verhaftet, die Raketen auf Israel abgefeuert hatten.

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