Streik: Israel will auf ausländische Häfen ausweichen

JERUSALEM (inn) – Wenn die israelischen Hafenarbeiter ihren Streik fortsetzen, werden Exporteure und Importeure auf Häfen in Ägypten und Jordanien ausweichen. Den Rest der Strecke nach Israel sollen die Waren dann auf dem Landweg transportiert werden.

Wie die Tageszeitung “Ha´aretz” berichtet, beschlossen am Dienstagmorgen Vertreter aus den Reedereien, der Export- und der Importbranche bei einem Treffen im Verkehrsministerium, die Häfen im jordanischen Aqaba und im ägyptischen Port Said für den Warenverkehr mit dem Ausland zu benutzen. Das Finanzministerium kündigte an, die betroffenen Firmen für die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten zu entschädigen.

Der israelische Frachtschiffverband hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren zehn Fälle von Streik oder Arbeitskampf erlebt. Er geht davon aus, daß der Transport von 1.000 Containern von Ägypten und Jordanien auf dem Landweg nach Israel pro Tag eine Million Dollar kosten wird.

Ein Vertreter des Finanzministeriums teilte mit, die israelische Regierung werde jede notwendige Maßnahme ergreifen, um den reibungslosen Fluß der Güter von und nach Israel trotz des Streiks zu garantieren.

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